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Stadtderby: Wer ist Erdings Schlusslicht?

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Von: Sebastian Voichtleitner

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Auf alte Bekannte trifft Eichenkofens Spielertrainer Matthias Kurz (r.) in Erding. Jahrelang war er beim FCE.
Auf alte Bekannte trifft Eichenkofens Spielertrainer Matthias Kurz (r.) in Erding. Jahrelang war er beim FCE. © Günter Herkner

FCE empfängt die SpVgg Eichenkofen – Absteiger Zustorf befürchtet Hochzeitsnachwehen

Landkreis – Auch wenn sich der FC Eitting 2 im Aufwind befindet, sind für Coach Christian Westermair die Rollen im Duell mit dem frischgebackenen Meister klar verteilt: „Die SpVgg Altenerding geht ganz klar als Favorit ins Spiel, sie ist uns auf einigen Positionen auch überlegen.“ Noch dazu könne man an diesem Wochenende nicht auf Spieler der Ersten zurückgreifen, da es hier einige Ausfälle zu beklagen gibt. Westermair selbst fehlt mit einer Sehnenentzündung. Dafür kehrt Sturmtank Sebastian Simmet zurück. „Wir haben absolut nichts zu verlieren und wollen mit einer defensiven Taktik immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen“, sagt Westermair.

Tabellarisch im Niemandsland befinden sich der FC Erding und die SpVgg Eichenkofen. Sie streiten sich nur noch darum, wer ein Jahr lang den Titel „Schwächste Erdinger erste Mannschaft“ trägt. Gästetrainer Matthias Kurz freut sich genauso wie Michi Wolf und Kilian Zehner riesig auf das Duell gegen den Ex-Klub. „Wir werden danach mit den Erdingern auch ein kleines Fest feiern.“ Auch sportlich will er nochmals angreifen. „Bekommen wir Dazian Cozea, Attila Lanzendorfen und Dan Kohlmann in den Griff, holen wir die drei Punkte.“ Marco Steinberg und David Lutzny fallen aus, Marco Glück kehrt zurück.

Deutlich angespannter sieht es bei der SpVgg Langenpreising aus: Lukas Weiß, Christoph Reithmeier (beide Urlaub) und Maxi Hösl (erkrankt) fehlen sicher. „Ich weiß selbst noch nicht, wer am Ende spielen kann, es dürften krankheitsbedingt noch weitere Spieler ausfallen“, meint Übungsleiter Florian Haider. Gegen die drittplatzierte SG Reichenkirchen setzt er trotzdem auf Sieg: „Wir wollen in den letzten beiden Spielen die maximale Anzahl an Punkten, um unseren aktuellen Tabellenplatz sieben zu verteidigen.“

Auch der FC Langengeisling 2 hat Personalsorgen. Mit Vincent Stenzel, Frederik Steber, Moritz Grimm, Simon Schießl und Philipp Hellemann fehlt ein wichtiges Quintett. Nicht nur deshalb erwartet Sportlicher Leiter Maxi Maier eine schwierige Partie gegen den VfB Hallbergmoos 3: „Hallbergmoos wird mit Sicherheit alles reinhauen, um mit einem guten Gefühl in die Abstiegsrelegation zu gehen.“ Für Maier gibt es dennoch nur eine Option: „Im letzten Heimspiel der Saison wollen wir uns mit einem Dreier von unseren Fans verabschieden.“

Kleinere Brötchen backt Absteiger SV Zustorf gegen den FC Moosinning 3. „Für mich ist es wichtig, dass wir uns anständig aus der Liga verabschieden und sich keiner mehr weht tut“, sagt der scheidende Coach Dominik Dorsch, der nochmals betont, dass „die Qualität für die A-Klasse einfach nicht vorhanden war“. Gegen Moosinning fällt Stammtorhüter Sebastian Scherzl aus. Andere werden angeschlagen: „Unser Vorstand feiert am Samstag Hochzeit, da wird nicht jeder ganz nüchtern sein.“

Bei RW Klettham sollten nach dem zuletzt gesicherten Klassenerhalt wieder alle Spieler fit sein. Gegen den FC Fraunberg „wollen wir uns anständig in die Sommerpause verabschieden“, so Trainer Erich Witt. Auch wenn es nur noch um die Goldene Ananas gehe, herschenken werde sein Team das Spiel „auf keinen Fall“. Bei den Rot-Weißen fehlen Georg Neumayr, Max Osterholzer und Marko Golemic, weitere Ausfälle seien laut Witt nicht auszuschließen.  vs

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