Den starken Gesamteindruck retten

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Letzter Heimauftritt an der Gistlstraße: Pullachs Torwart Sandro Volz.

SV Pullach - Einen positiven Ausklang auf eigener Anlage wünscht sich der SV Pullach am Samstag (16 Uhr) gegen die SpVgg Landshut.

Es ist noch nicht lange her, da wurden die Pullacher für ihre großartige Serie bewundert. 18 Partien ohne Niederlage, darunter gar 15 Siege am Stück. Inzwischen ist es an den Raben, den Negativlauf von zuletzt drei Niederlagen und drei Unentschieden zu stoppen, der offensichtlich in Zusammenhang mit dem Regionalligaverzicht des Vereins steht.

Mit einem Sieg im letzten Heimspiel will man verhindern, dass der Gesamteindruck einer lange Zeit grandiosen Spielzeit getrübt wird. „Wir haben eine richtig gute Saison gespielt, auch wenn es am Schluss, menschlich verständlich, nicht mehr so gelaufen ist“, betont Trainer Frank Schmöller. Ein Grund für den Einbruch, neben den Auswirkungen der mangelnden Aufstiegsperspektive, ist die Personalnot. Nun fehlen auch noch die beim 1:1 in Schwabmünchen des Feldes verwiesenen Niklas Mooshofer und Christoph Dinkelbach. Für Schmöller kein Grund zur Klage: „Wir wollen uns im letzten Heimspiel gut verabschieden, egal mit welcher Aufstellung. Und wir werden immer noch elf Mann auf den Platz bringen, die rauf und runter rennen können.“ Ausreden gibt es also keine, für sein Team empfindet der Coach trotzdem etwas Mitgefühl: „Schade, dass die Mannschaft am Schluss so gebeutelt wird. Das hat sie nicht verdient.“ Zumal zuletzt schon wieder ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen war, gerade in den letzten zwölf Minuten von Schwabmünchen, nach den beiden Platzverweisen: „Da hat man gesehen, dass die Mannschaft intakt ist und auch, dass sie, wenn es darauf ankommt, körperlich nochmal nachlegen kann“, lobte Schmöller.

Mit dieser Einstellung soll gegen die abstiegsgefährdeten Niederbayern Torjäger Orhan Akkurt (geht zum SV Heimstetten) und Keeper Sandro Volz (nach Buchbach) ein würdiger Abschied bereitet werden. Letzterer kehrt zwischen die Pfosten zurück, nachdem Cerruti Nsuka-Zola zuletzt zweimal seine Chance erhielt. „Ich wollte Cerri unter Wettkampfbedingungen sehen, um mir ein Urteil für die weitere Planung zu bilden“, so Schmöller, der dieses Urteil aber noch für sich behält. Was Volz betrifft, äußert sich der Trainer dagegen deutlich – und sehr positiv: „Sandro bekommt natürlich sein Abschiedsspiel. Er hat sich bei seinem Wechsel fair verhalten, immer mit offenen Karten gespielt.“

SV Pullach: Volz - Purschke, Königer, Benede, Wolf-Weisbrod, Beierkuhnlein, Roth, Schuster, Balkan, Cissè, Akkurt.

 

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Quelle: fussball-vorort.de

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