Stefan Huber vom FC Aschheim im Interview

Stefan Huber über seinen Kreuzbandriss: „Die Schmerzen waren sehr groß“

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Stefan Huber tippt die Bezirksliga Ost

Stefan Huber kämpft mit dem FC Aschheim um den Klassenerhalt der Bezirksliga Ost. Im Interview spricht er über seinen Kreuzbandriss und wie er der Mannschaft trotzdem helfen kann.

  • Stefan Huber erlitt vor kurzem einen Kreuzbandriss
  • In der Jugend spielte er für den TSV 1860 München und die SpVgg Unterhaching
  • Der 28-Jährige erwartet eine intensive Aufgabe gegen den VfL Waldkraiburg

Servus Stefan, die wichtigste Frage zuerst: Wie geht es dir gesundheitlich nach deinem Kreuzbandriss?

Am Anfang waren die Schmerzen schon sehr groß, aber mittlerweile ist es zum Aushalten. Wichtig ist, bis zur OP die Schwellung wegzubekommen.

Wie sieht dein Reha-Plan aus und wann können wir mit deiner Rückkehr rechnen?

In drei Wochen ist die OP. Danach heißt es, nach vorne schauen und mit Physiotherapie und viel Selbstdisziplin wieder gesund werden. Ich will so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren.

Am Samstag steht das wichtige Spiel beim Tabellenletzten Waldkraiburg an. Was für eine Partie erwartest du?

Das wird eine intensive Partie, die von vielen Zweikämpfen geprägt sein wird. Die effektivere Mannschaft wird gewinnen.

Nach einem guten Saisonstart seid ihr zuletzt fünfmal in Folge sieglos geblieben. Was lief zuletzt schlechter als in den ersten Wochen?

Für den Großteil der Mannschaft war durch den Aufstieg die Sommerpause sehr kurz und das merkt man jetzt am Ende der Hinrunde bzw. Anfang der Rückrunde. Da fehlen einfach ein paar Prozente, um die Spiele für uns zu entscheiden. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir die letzten beiden Spiele positiv gestalten können. Die Grundeinstellung stimmt bei der Mannschaft. Es sind viele Kleinigkeiten, die aktuell die Spiele entscheiden. Wenn wir es wieder schaffen, diese Kleinigkeiten zu minimieren, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein. Die Mannschaft hat die Qualität.

Man muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein

Wie versuchst du deinem Team trotz der Verletzung zu helfen?

Ich werde natürlich im Training vorbeischauen und bei den Spielen dabei sein und Ihnen Mut machen. Die Mannschaft ist in Takt. Daran wird es nicht scheitern.

Was stimmt dich optimistisch, dass ihr in den direkten Duellen mit anderen Abstiegskandidaten in den nächsten Wochen punkten könnt?

Die Stimmung ist gut und der Zusammenhalt ist da, deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir in den direkten Duellen als Sieger vom Platz gehen werden.

Bis zu deiner Verletzung hast du achtmal in sechzehn Partien getroffen. Zufrieden mit der Ausbeute?

Nein, bin ich nicht. Es könnten schon ein paar Tore mehr sein. In einer neuen Mannschaft braucht man immer eine gewisse Zeit, um einen Weg zu finden, erfolgreich zu sein. In den letzten Spielen habe ich diesen Weg gefunden und regelmäßig das Tor getroffen. Das Zusammenspiel mit meinem Sturmpartner Robert Söltl hat immer besser funktioniert. Wir haben zuletzt richtig gut harmoniert. Schade, dass das jetzt erstmal eine Auszeit nimmt.

In der Jugend hast du für den TSV 1860 München, später für die SpVgg Unterhaching gespielt. Wieso hat es mit der Profikarriere nicht geklappt?

Um Profi zu werden, gehört einfach mehr dazu als nur Talent. Man muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Ich habe mich dann irgendwann für ein Studium entschieden.

Quelle: Merkur.de

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