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Stefan Schimmer bekommt seinen eigenen Torjingle

„La Bomba“ für den Bomber der SpVgg Unterhaching

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Schaut her, ich war’s: Stefan Schimmer ist bei der SpVgg Unterhaching zu einem immens wichtigen Spieler geworden. 

Es war ein durchaus langer Anlauf, jetzt ist Stefan Schimmer aber in der Torjäger-Szene der Dritten Liga angekommen. Der 24-Jährige hat sich einen Stammplatz bei der SpVgg Unterhaching erobert, schießt Tore fast am Fließband – und hat nun als erster Spieler der Hachinger Historie sogar seinen eigenen Torjingle.

Seit dem letzten Spiel des Jahres im Dezember gegen den KFC Uerdingen erklingt „La Bomba“ von King Africa im Unterhachinger Sportpark, wenn Schimmer getroffen hat. Ein exklusiver Einspieler nur für ihn. Bei der Premiere hörten die Zuschauer den Dance-Hit gleich zweimal, der Stürmer hatte mit seinem ersten Liga-Doppelpack für die SpVgg maßgeblich zum 4:0-Kantersieg über den Tabellendritten beigetragen. Der Titel wurde wegen Schimmers Spitznamen ausgesucht: Als „Bomber“ ist der Allgäuer inzwischen in Haching bekannt und wird auch nur noch so gerufen.

„Das mit dem Song war eine nette Idee vom Stadionsprecher, weil der Titel natürlich extrem gut passt“, sagt Schimmer. Dass er der erste mit eigener Tormusik ist, macht ihn aber nicht unbedingt stolz, weil er seine Dienste nicht in den Vordergrund stellt: „Egal, welche Musik kommt. Hauptsache, es kommt eine, weil die Mannschaft dann ein Tor gemacht hat. Ich persönlich bin nicht so wichtig, aber ich hatte auch nichts dagegen.“ Dass er nicht wichtig ist, diese Meinung hat sich inzwischen aber grundlegend geändert, wenn man im Klub über den Allgäuer spricht.

Seit er im Sommer 2017, als die SpVgg gerade den Aufstieg in die Dritte Liga geschafft hatte, vom FC Memmingen nach Unterhaching wechselte und Profi wurde, hat er einen stetigen Aufstieg erlebt. „Dass es erst mal sehr schwer wird bei dieser Konkurrenz, war von Anfang an klar“, blickt Schimmer zurück.

Und es war schwer: „Das war ein neues Gefühl für mich, ich bin vorher noch nie auf der Bank gesessen.“ Auch weil er selbst zu schwer war. Der Wechsel von Memmingen in den Profibereich bedeutete auch den Wechsel vom Feierabend-Fußballer zum Athleten. Acht Kilogramm trainierte er sich von den Rippen, wie er selbst berichtete. Der Spitzname „Bomber“, den wohl Mitspieler Sascha Bigalke erfand, „war wahrscheinlich auch der Figur geschuldet“, blickt er heute grinsend zurück.

Inzwischen ist Bomber Schimmer ein Brecher im Sturm und Torjäger Nummer zwei hinter Stephan Hain. In seiner ersten Saison kam er immerhin auf 29 Einsätze und schoss vier Tore, 23-mal allerdings als Joker. In dieser Saison stehen 16 Einsätze in bislang 20 Spielen zu Buche. Acht Tore sind es bereits, seit dem 14. Spieltag ist er Stammkraft, traf in sieben Partien fünfmal. Dazu kommen vier 90-Minuten-Einsätze im Toto-Pokal mit sieben Toren. Schimmers Zwischenbilanz fällt entsprechend positiv aus: „Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit der Vorrunde. Es läuft gut, aber ich will jetzt nichts verschreien, schließlich soll’s so weitergehen.“ Und auch eine andere Erkenntnis zeigt, dass der Schritt in die Dritte Liga nicht zu groß war: „Man sieht, du wirst belohnt, wenn du dranbleibst.“

Auch vor der Rückrunde ist nicht davon auszugehen, dass Schimmer seinen Platz in der ersten Elf verliert, zu erfolgreich ist das beeindruckende Offensivkonstrukt der SpVgg. Der 24-Jährige, der noch bis 2020 Vertrag hat, bleibt dennoch bescheiden: „Es wäre schön, wenn es so weiterläuft. Aber ich spiele Fußball, um zu gewinnen, und um der Mannschaft zu helfen. Egal wie.“

Am liebsten aber weiterhin als Stammkraft – und mit möglichst oft „La Bomba“ aus den Lautsprechern im Stadion.

Quelle: Merkur.de

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