Trainer erfuhr vom Abgang aus den Medien 

Wechsel zu Pipinsried: Schnüdel-Coach Wenzel kritisiert Krautschneider 

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Schweinfurts Trainer Timo Wünzel wurde von Steffen Krautschneider nicht über dessen Abgang informiert.

Diskussionsstoff bei den Schnüdeln: Von Steffen Krautschneiders bevorstehendem Wechsel zum FC Pipinsried erfuhr Schweinfurts Trainer Timo Wenzel erst aus den Medien.

Steffen Krautschneiders Abgang zum Saisonende schien ohne jegliches Drama vonstatten zu gehen. Doch wie Cheftrainer Timo Wenzel im kicker berichtet, kommt der Wechsel zum FC Pipinsried nicht gänzlich ohne Reibungen aus. Der Mittelfeld-Routinier soll Wenzel nichts von seiner Entscheidung, die Schnüdel zu verlassen, mitgeteilt haben. „Da kann man auch einen kommunikativeren Weg wählen“, kritisiert der Schweinfurt-Coach. 

Krautschneiders Schweigen gegenüber Wenzel ist in Anbetracht seines sehr offenen Umgangs mit dem Wechsel verwunderlich. In der offiziellen Pressemitteilung nehmen sowohl der Rekord-Vorlagengeber des 1. FC S05 als auch Geschäftsführer Markus Wolf zu seinem Abgang Stellung. Weshalb Wenzel erst durch mediale Berichterstattung von der Entscheidung erfuhr, ist nicht bekannt.

Krautschneider zieht es wegen Freundin und Job nach München

Krautschneider läuft seit der Saison 2013/14 im Trikot der Schnüdel auf und verbuchte in 183 Einsätzen stolze 54 Tore und 39 Assists. Der Edeltechniker kam vom Würzburger FV zum früheren Zweitligisten. Momentan laboriert der Mittelfeldspieler noch an einer Leistenverletzung. Der 27-Jährige versichert, dass er nach seiner Genesung „alles geben werde, um die Saison so erfolgreich wie möglich abzuschließen.“

Ins Dachauer Hinterland zieht es den Offensiv-Akteur sowohl aus beruflichen, als auch privaten Gründen. Die Nähe zur bayerischen Landeshauptstadt München spielt dabei eine große Rolle. Dort wohnt seit einem halben Jahr seine Partnerin, mit der er wieder zusammenleben möchte. Weiter gibt Krautschneider das semiprofessionelle Umfeld der Schweinfurter zugunsten einer Karriere nach dem Ballsportler-Dasein auf. „In Pipinsried lässt sich Arbeit und Fußball gut miteinander verbinden“, sagt der 27-Jährige, der „nur noch nebenbei Fußball spielen“ möchte.

Quelle: Merkur.de

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