Modezar Otto Kern ist tot

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Kurzzeit-Spitzenreiter SVH holt bei Aufsteiger Schwaben Augsburg in letzter Minute noch einen Zähler

Steimel rettet Heimstetten

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F: Leifer

Heimstetten – Tobias Krause hat den SV Heimstetten am vergangenen Dienstag an die Tabellenspitze geschossen: Durch sein 5:1 gegen Traunstein in der 88. Minute zog der Bayernligist dank der besseren Torbilanz soeben noch am punktgleichen SV Pullach vorbei.

„Man hat schon gemerkt, wie sehr sich die Jungs darüber gefreut haben“, kommentierte Trainer Christoph Schmitt hernach die Punktlandung seiner Mannschaft. „Die wussten natürlich, dass wir dadurch Tabellenführer sind.“ Die Freude ist freilich nur von kurzer Dauer gewesen, denn schon vier Tage später hat der SVH den Platz an der Sonne wieder hergeben müssen: Beim Aufsteiger TSV Schwaben Augsburg kam der Kurzzeit-Spitzenreiter nicht über ein 3:3 hinaus, was einerseits für die zuletzt so erfolgsverwöhnten Heimstettner natürlich enttäuschend war. Andererseits blieben die Gäste nicht nur im neunten Spiel in Serie unbesiegt, sondern sie holten in Augsburg auch einen 0:2- und einen 2:3-Rückstand auf – Letzteren durch einen Treffer in der 90. Minute.

„Die Jungs haben Charakter gezeigt“, resümiert Christoph Schmitt, der jedoch zugleich einräumt, „dass wir es nicht verdient hatten zu gewinnen“. Nicht nur sei seine Elf „vom Kopf her irgendwie müde“ gewesen. Sondern vor allem die Defensive, die in den vergangenen Wochen so sicher gestanden war, zeigte diesmal eine Reihe von Wacklern. Wobei der frühe Rückstand durch einen Elfmeter zustande kam, den der SVH-Coach als „fragwürdig“ bezeichnet. Lorenzo Gremes war das aber egal; der Augsburger überwand Maximilian Riedmüller vom Kreidepunkt, und nur acht Minuten später musste der SVH-Schlussmann erneut hinter sich greifen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, moniert Schmitt, dessen Team beim Stand von 0:2 in die Halbzeitpause ging. Erst nach dem Wechsel sahen die kaum hundert Zuschauer dann jenen SVH, der die gegnerischen Abwehrreihen zuletzt schwindlig gespielt und formvollendet auseinandergenommen hatte. Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Daniel Steimel einen feinen Angriff mit dem 1:2 abschloss. Keine 120 Sekunden später zirkelte Standard-Experte Lukas Riglewski einen sehenswerten Freistoß in den Winkel – nun schien doch wieder alles für Heimstetten zu laufen.

Doch infolge eines „kapitalen Schnitzers“ von Daniel Wellmann, so Schmitt, ging Augsburg erneut in Führung. Dass die Gäste am Ende die erste Niederlage seit Ende August abwenden konnten, war letztlich nicht ihrem Torjäger- Trio aus Sebastiano Nappo, Riglewski und Orhan Akkurt zu verdanken, die zusammen bereits 33 Saisontreffer erzielt haben. Sondern es war Daniel Steimel, der in der Schlussminute eine Bogenlampe aus 22 Metern über den Torhüter hinweg ins Netz setzte – zum 3:3-Endstand.

TSV Schwaben Augsburg – SV Heimstetten 3:3 (2:0)

SVH: Riedmüller, Wellmann, Beierkuhnlein, Hintermaier, Mömkes, Regal, Steimel, Riglewski, Nappo, Akkurt.

Tore: 1:0 Gremes (10.; Foulelfmeter), 2:0 Framberger (18.), 2:1 Steimel (70.), 2:2 Riglewski (72.), 3:2 Feicht (82.), 3:3 Steimel (90.). – Schiedsrichter: Thomas Berg (TSV Landshut-Auloh) – Zuschauer: 100.

Quelle: fussball-vorort.de

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