FCI-Neuzugang im Vorort-Interview

Steinacher: "Ismaning gehört mindestens in die Bayernliga"

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Daniel Steinacher (li.) wird sich ab sofort wieder für den FC Ismaning in Kopfball-Duelle werfen. Das Foto entstand 2011, während seiner ersten Zeit beim FCI.

FC Ismaning - Im Kampf um den Aufstieg in die Bayernliga hat sich der FC Ismaning im Winter noch einmal ordentlich verstärkt. Einer der Neuzugänge ist Daniel Steinacher. Der Innenverteidiger kam vom VfR Garching und soll der Defensive des FCI noch mehr Stabilität verleihen.

Servus Daniel! Nach fünf Jahren kehrst du zurück zum FC Ismaning. Wie kam es dazu?

Als klar war, dass ich im Winter den VfR Garching verlassen will, war es natürlich nahe liegend, dass auch der FC Ismaning ins Gespräch kommt. Dann ging eigentlich alles ganz schnell. Die Gespräche mit den sportlich Verantwortlichen, Xhevat Muriqi und Christian Ludwig, waren sehr überzeugend und haben total Lust auf die Aufgabe gemacht.

Der FC Ismaning verfügt über ein sehr junges, ambitioniertes Team. Wie sieht deine Rolle, als Spieler mit Regionalliga-Erfahrung, aus?

Ich sehe mich da erstmal in gar keiner Rolle. Die Mannschaft ist zwar sehr jung, aber war jetzt in der Hinrunde schon sehr erfolgreich. Ich versuche einfach die letzten 13 Spiele meinen Beitrag dazu zu leisten, nochmal richtig anzugreifen und dann vielleicht nochmal ein Stück erfolgreicher zu werden.

Beim FCI triffst du mit Mijo Stijepic auch auf einen Weggefährten aus früheren Ismaninger Tagen. Könnt ihr den Verein wieder in die Bayernliga führen?

Schon nach dem ersten Training habe ich gemerkt, dass die Mannschaft eine solche Qualität hat, dass der Aufstieg auf jeden Fall gut möglich ist. Wenn man dann auch noch einen Mijo Stijepic im Team hat, erleichtert das die Sache natürlich immens. Wenn es am Ende klappt, wäre das natürlich sehr schön, denn dieser Verein gehört meiner Meinung nach mindestens in die Bayernliga.

In der Hinrunde warst du noch beim VfR Garching unter Vertrag und standest die ersten 13 Spiele auch in der Startelf. Danach kamen allerdings nur noch sieben Einsätze in der zweiten Mannschaft dazu. Was war der Grund? Gab es einen Vorfall?

Ich habe etwa ab Mitte September aufgrund meiner Firmengründung sehr viel zu tun gehabt und konnte es so nicht immer ins Training schaffen. Da es nicht abzusehen war, ob sich meine Situation ändern wird, ich aber nicht einfach von heute auf morgen den Verein verlassen wollte, habe ich den Verantwortlichen mitgeteilt, die Hinrunde in der zweiten Mannschaft beenden zu wollen. So konnte ich mir einen ordentlichen Abschluss ermöglichen. In dieser Zeit war die erste Mannschaft sehr erfolgreich und dann muss man auch wissen, wann man etwas beenden sollte. So kam dann auch der Wechsel zu Stande. Durch das gute Verhältnis mit Trainer Daniel Weber und auch allen anderen Verantwortlichen des Vereins, war dies auch sehr unkompliziert und es wurden mir natürlich beim Wechsel keine Steine in den Weg gelegt.

Mit dem VfR hast du die Aufstiege von der Landesliga bis in die Regionalliga als absoluter Stammspieler mitgemacht. Welche Momente bleiben da besonders hängen?

Natürlich bleiben die Aufstiege und die Feiern danach am ehesten hängen. Aber auch sonst war es eine wahnsinnig schöne, intensive und eben auch erfolgreiche Zeit. Ich bin froh, um jeden einzelnen, den ich dort kennen lernen durfte. Ob Spieler oder auch alle drum herum. Ich hatte das Glück und bin froh, sehr viele Spiele in diesen dreieinhalb Jahren für den VfR Garching machen zu können. Somit konnte ich nochmal sehr viel lernen. Aber jetzt schaue ich nur nach vorne und möchte natürlich am liebsten den selben weg mit dem FC Ismaning gehen.

Traust du deinen Ex-Kollegen in der Bayernliga den direkten Wiederaufstieg zu?

Selbstverständlich traue ich ihnen den Aufstieg zu. Die Konkurrenz ist nicht zu unterschätzen aber die Qualität ist hoch und sie haben ein gute Ausgangsposition. Jetzt müssen sie einfach weiter dabei bleiben. Ich werde es auf jeden Fall verfolgen.

Auch beim FCI geht's für dich in der Rückrunde um die Meisterschaft. Schon beim zweiten Rückrundenspiel kommt es zum Showdown mit dem FC Deisenhofen. Wie wollt ihr die Schmidt-Truppe schlagen?

Ich bin davon überzeugt, dass es egal ist, wie unser Gegner heißt und wir jeden schlagen können, wenn wir das abrufen, was wir können.

Quelle: fussball-vorort.de

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