BCF weiterhin unter Druck

Stier: "Hankofen ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel"

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Offensive Option: BCF-Coach Marco Stier überlegt, ob er den Brüdern Gregoire (li.) und Gilbert Diep gegen Hankofen kurzfristig einen Platz in der Startelf gibt.

BCF Wolfratshausen - Der Druck auf den BCF Wolfratshausen ist unverändert hoch. Doch die möglichen Belohnungen werden wertvoller.

Im Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (Samstag, 14 Uhr, Isar-Loisach-Stadion) winkt den Farchetern neben einem größeren Abstand zum Abstiegsplatz auch der Anschluss ans untere Tabellen-Mittelfeld.

<!-- mediasuite internal html copy --><p>Ein freundlicher Umgangston während der Trainingseinheiten ist ein Indiz dafür, dass die jüngsten Erfolgserlebnisse Wirkung zeigen. „Es wird noch mehr gelacht und auch wieder gerne auf die Tabelle geschaut“, bestätigt Trainer Marco Stier. Mit zwei Siegen hat sich der BCF Wolfratshausen vom untersten Ende der Tabelle in eine günstigere Position manövriert. „Wir haben jetzt selbst in der Hand, wohin die Reise geht“, sagt Stier. Er weiß aber auch um die bevorstehende Aufgabe: „Hankofen ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel für uns.“ </p>

<p>Die Statistik spricht klar für die Wolfratshauser. Hankofen vermochte in den vergangenen 17 Spielen nur einmal zu gewinnen. Zum Vergleich: Der BCF ging in dieser Zeit siebenmal als Sieger vom Platz. Gegensätzlicher könnten die Formkurven kaum sein.</p>

<p>Die Situation vor dem Match birgt einiges an Sprengkraft. „Durchatmen oder weiter zittern“, nennt es Stier, der einen „angeschlagenen Gegner“ erwartet. Die sind bekanntlich gefährlich, weswegen seine Mannen auf der Hut sein müssen. Die SpVgg werde mutmaßlich nicht über Gebühr offensiv auflaufen, aber mit „Standards und Nickeligkeiten“ ihre Chance suchen. Stiers profaner Tipp: „Wir müssen unbedingt das cleverere Team sein.“ Der 32-Jährige gedenkt, die Gäste durch „Angriffspressing“ zu Fehlern zu zwingen. „So wollen wir zu einem klaren Ergebnis kommen.“ Auch ein früher Führungstreffer ist Teil des Wolfratshauser Matchplans.</p>

<p>Gleichwohl räumt Stier ein, dass seine Truppe „spielerisch schon mal weiter“ gewesen sei. Diesbezüglich habe man nach dem Winter etwas den Faden verloren. „Wir kommen jetzt mehr über den Kampf.“ Doch haben derlei Stilmittel im Abstiegskampf eher selten geschadet. Dennoch verzichtet der Farcheter Übungsleiter dieses Mal auf die Option Kunstrasen, auf dem eine hohe Zahl an Zweikämpfen programmiert wäre. „Wir wollen unbedingt auf den großen Rasen“, sagt er und hofft auf die Rückbesinnung auf das technische Element.</p>

<p>Offen blieb bis zur Vorbesprechung am Spieltag, ob es neuerlich die eher routiniert gehaltene Startelf der Vorwoche mit offensiverer Marschroute richten soll. Oder ob Spieler wie beispielsweise die Diep-Brüder dem Farcheter Angriffsspiel frische Impulse verleihen könnten.</p>

<p>BCF Wolfratshausen: Pradl – Wolfinger, Misirlioglu, Potenza, Nummer, Skoro, Marinkovic, Onyemaeke, Lehr, Kotani, Hauk; Wernthaler, Brudy, Kantar, Gr. Diep, Korkor, Schnabel, Striegel, Gi. Diep.</p>

Text: Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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