Die Stimmen der Trainer zum Dachauer Landkreisderby

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Tobias Strobl (l.) und Marcel Richter standen direkt nach dem Spiel Rede und Antwort.

FC Pipinsried - Unmittelbar nach dem mit Spannung erwarteten Bayernligaderby präsentierten sich die Übungsleiter aus Dachau und Pipinsried im Redemodus, beide filterten schon kurz nach dem Schlusspfiff die für sie wichtigsten Eindrücke und Erkenntnisse heraus.

Tobias Strobl (Spielertrainer FC Pipinsried): „Die Mannschaft hat mir heute einen riesigen Gefallen getan, denn das einzige Derby, das ich mit dem FC Pipinsried bisher in Dachau hatte, damals noch in der Landesliga, ging verloren. Da habe ich von allen Seiten her viel auf die Mütze bekommen, nun kann ich dieses Thema endgültig abschließen. Wir haben vom System her heute ein bisschen anders gespielt, ich finde das hat gut geklappt. Gerade das 2:0 war von meiner Mannschaft sehr gut herausgespielt. Mit meiner Auswechslung habe ich der Mannschaft ein falsches Zeichen gegeben, als sei das Spiel beim Stande von 3:0 für uns schon gelaufen. Das würde ich im Nachhinein nicht mehr so machen. Nach dem 2:3 war ich mir fast sicher, dass wir auch noch den Ausgleichstreffer hinnehmen müssen, aber die Mannschaft hat das dann relativ souverän zu Ende gespielt. Die rote Karte von Arthur Kubica fand ich sehr hart, aber ich habe nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter geredet und er hat mir erklärt, dass er die Situation auch mit etwas Abstand wieder so beurteilen würde. Durch die Niederlage des TSV Rain am Lech ist es nun ein absoluter Zweikampf mit dem SV Pullach an der Tabellenspitze. Ich kenne die Rainer Situation aus unserer vergangenen Spielzeit, da ging es uns mit Aichach und Garching ähnlich. Sich da noch einmal ran zu kämpfen, ist ganz, ganz schwierig.“

Marcel Richter (Spielertrainer TSV 1865 Dachau): „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, Pipinsried hatte eigentlich keine wirklichen Torchancen. Aber zu unserer Situation passt dann einfach so ein Gegentor wie das 0:1. Aktuell macht bei uns immer irgendjemand einen individuellen Fehler und wir müssen wieder hinterher laufen. Wir hatten auch ein paar gute Chancen, aber wir machen die Kisten einfach nicht. Das ist unser großes Problem aktuell. Vor den Treffern zum 0:2 und 0:3 haben wir jeweils gute Möglichkeiten und kriegen jeweils im direkten Gegenzug ein Gegentor. Dennoch hat die Mannschaft nach diesem klaren Rückstand eine tolle Moral gezeigt und ist noch einmal ins Spiel zurückgekommen. Unsere Situation hat sich durch diese Niederlage weiter verschlechtert, aber jetzt heißt es: Mund abwischen – und weitermachen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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