Niederlage gegen EC Gerabach

Bittere Heimpleite für Hartpenning

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Bange Blicke: Die Sorge von (v.l.) Markus Mainka, Peter Erlacher und Andi Lampert war berechtigt. Die Hartpenninger Stockschützen verloren ihr Heimspiel.

Der EC Gerabach erwischt einen Sahnen tag und lässt den Stockschützen des TSV Hartpenning keine Chance. 

Hartpenning – Nach dem erfolgreichen Bundesliga-Start mit dem Auswärtssieg in Pilsting mussten die Stockschützen des TSV Hartpenning nun beim ersten Heimspiel einen Rückschlag hinnehmen. Die Gastgeber unterlagen dem EC Gerabach mit 3:7. Etwa 70 Zuschauer verfolgten die Begegnung, darunter auch rund 25 Gästefans mit Trommel und Fanfare, die für eine ordentliche Stimmung sorgten.

„Daran haben wir uns erst gewöhnen müssen, das sind wir gar nicht gewohnt“, sagt TSV-Sprecher Gustl Maurer. „Für uns war es fast schon zu laut auf der Bahn.“ Auf die Lautstärke wollte er die Niederlage aber nicht schieben, schließlich leisteten sich die Hartpenninger einfach zu viele Fehler, während Gerabach einen Sahnetag erwischt hatte. Im ersten Spiel machten die Gastgeber gleich sechs Fehler und verloren deutlich mit 3:17. Besser lief es im zweiten Durchgang, als der TSV stark mithielt, Gerabach durch einen Fünfer auf der letzten Kehre aber noch zu einem 1:1-Unentschieden kam. So stand es zur Pause nach Punkten 1:3. „Da haben wir überlegt, was wir machen können, da Gerabach sehr flexibel gespielt hat“, sagt Maurer. „Taktisch haben wir nicht viele Möglichkeiten gesehen. Deshalb haben wir gesagt, dass wir einfach unsere Fehler minimieren müssen.“

Die Moarschaft mit Peter Erlacher, Andi Lambert, Markus Mainka und Maurer startete gut, verlor aber in der vierten Kehre den Hinterschuss und unterlag am Ende knapp mit 13:15. So musste im vierten Spiel ein Sieg her, um noch punkten zu können. Nach fünf Kehren stand es 9:8 für den TSV. Sie versuchten einen Stock über das sogenannte Wappeln zu verstecken, dies klappte aber nicht ganz und somit sicherte sich Gerabach die Punkte.

Der letzte Durchgang ging dann mit 18:10 an die Hartpenninger, was aber nur noch Ergebniskorrektur war. „Gerabach ist in Bestbesetzung angereist und war enorm stark“, sagt Maurer. „Jetzt heißt es, den Mund abzuwischen und weiterzumachen.“ 

ts

Quelle: Merkur.de

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