0:3 im ersten Heimspiel

Strobl triumphiert bei seinem Ex-Klub Pipinsried

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Der ehemalige Pipinsrieder Coach Tobias Strobl durfte sich über einen 3:0-Sieg seines TSV Schwabmünchen freuen.

FC Pipinsried - Der Bayernligist FC Pipinsried hat im ersten Heimspiel des Jahres 2016 eine deutliche 0:3-Niederlage kassiert. Ausgerechnet der TSV Schwabmünchen, der vom ehemaligen FCP-Spielertrainer Tobias Strobl gecoacht wird, versetzte den Pipinsrieder Kickern einen herben Nackenschlag.

Während der Gerichtsprozess aufgrund des geltenden Amateurvertrages von Tobias Strobl beim FC Pipinsried noch läuft (wir berichteten), kam Strobl zu einem beeindruckenden Triumph über das Team seines Ex-Präsidenten Konrad Höß, der gestern allerdings nicht vor Ort war. Er musste das heimische Bett hüten anstatt das Spiel seines FC Pipinsried wie gewohnt vom Spielfeldrand aus zu verfolgen.

Gut, das die Partie in Pipinsried mit leichter Verspätung angepfiffen wurde, denn so sahen auch die Zuschauer, die es nicht ganz pünktlich zum Anpfiff ans Sportgelände geschafft hatten, das 1:0 für den TSV Schwabmünchen. Nach einer Hereingabe von Daniel Raffler musste TSV-Mittelstürmer Andreas Rucht, der die Pipinsrieder Abwehr vor enorme Probleme stellte, nur noch den Fuß hin halten. Nur zwei Minuten später wäre FCP-Abwehrchef Denny Herzig beinahe der Ausgleichstreffer gelungen. Nach einer Ecke von Ruben Popa köpfte Herzig den Ball auf den FCP-Kasten, doch Keeper Felix Thiel parierte das Leder mit einer Fußabwehr.

Glück hatte Thiel in der 20. Minute, als sich ein 25-Meter-Freistoß von Thomas Berger gefährlich senkte; er konnte den Ball gerade noch über den Querbalken lenken.

In der 21. Minute musste das Spiel für längere Zeit unterbrochen werden, bei einem Zweikampf im Mittelfeld verdrehte sich der Pipinsrieder Tobias Heinzinger ohne Fremdeinwirkung das Knie. Seine Teamkollegen trugen ihn mit einer Trage vom Platz. Erste Diagnose: Kreuzbandriss. In der 35. Minute jubelten die FCP-Fans bereits, doch der Treffer von Serge Yohoua wurde aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen. Und es wurde nicht besser aus Sicht des FCP: Nur zwei Minuten später klingelte es zum zweiten Mal im von Georgios Blantis gehüteten FCP-Kasten. Andreas Rucht marschierte links durch, er bediente Daniel Raffler, der den Ball aus fünf Metern über die Linie drückte.

Nach dem Seitenwechsel fand Pipinsried besser ins Spiel. Beim Schuss von Andreas Götze (58.) war TSV-Keeper Felix Thiel bereits geschlagen, doch sein Mitspieler Adriano Schmidt klärte auf der Linie. Auch der eingewechselte Marko Tomicic schaffte es in der 65. Minute nicht, den Ball nach einem schönen Zuspiel von Thomas Berger über die Linie zu drücken, er zielte knapp über das Schwabmünchner Tor.

Den Deckel drauf machte der erst eine Minute zuvor eingewechselte Schwabmünchner Michael Zerle, er traf nach einer mustergültigen Vorlage von Andreas Rucht zum 3:0.

Die letzte gute Offensivaktion gehörte zwar dem FC Pipinsried, doch auch Goalgetter Manuel Eisgruber hatte am gestrigen Sonntag kein Glück: sein Schuss aus zwölf Metern strich am langen Pfosten vorbei.

FCP-Coach Bernd Weiß meinte nach dem Spiel: „Das frühe 0:1 war ein Schock für uns. Wir sind in der Defensive einfach zu unkonzentriert gewesen, das war das große Problem. In der Offensive kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben uns fünf, sechs gute Chancen herausgespielt, konnten diese aber nicht nutzen.

Sein Kollege Tobias Strobl zeigte sich erleichtert, wollte jedoch nicht von Genugtuung sprechen: „Ich habe zu vielen Spielern des FC Pipinsried noch ein sehr gutes Verhältnis und hoffe, dass sowohl Pipinsried als auch wir nach dem letzten Spieltag über dem Strich stehen. Meine Mannschaft war heute einfach sehr effektiv – zwei Chancen, zwei Tore.“ Nur noch drei Punkte trennen die Weiß-Truppe vom ersten Relegationsplatz, den der TSV Bogen belegt.

Quelle: fussball-vorort.de

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