Höß und Strobl warnen vor Raisting

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Zuordnung ist alles: Der FC Pipinsried (im Bild Martin Finkenzeller l. und Armin Lange) will auch Raisting packen.

FC Pipinsried - Nach einer einwöchigen Spielpause erwartet der FC Pipinsried am heutigen Mittwoch den SV Raisting zum vierten Heimspiel in der noch jungen Bayernliga-Saison 2014/2015. Der Anstoß erfolgt um 18.30 Uhr in der FCP-Arena.

Während die Raistinger am vergangenen Wochenende gegen den Sportbund aus Rosenheim 1:1-Unentschieden spielten, genossen die Pipinsrieder ihren Kurzurlaub. Doch schon am Sonntag wurde jedoch der heutige Gegner Raisting noch einmal genau unter die Lupe genommen. Sowohl FCP-Spielertrainer Tobias Strobl, als auch Pipinsried Präsident Konrad Höß gehörten zu den Zuschauern in Raisting.

„Raisting gegen SV DJK Rosenheim war ein richtig gutes Fußballspiel. Mich haben beide Mannschaften beim 1:1 extrem positiv überrascht“, erklärt Höß. Strobl, der die Raistinger aus den vergangenen Jahren bestens kennt, freut sich auf das Duell: „Wir haben mehrmals gegen Raisting gespielt. Egal, ob im letzten Jahr in der Bayernliga oder noch zu unserer Landesligazeit, das waren immer sehr gute und intensive Spiele.“

In der vergangenen Saison holten die Pipinsrieder vier Punkte gegen die Truppe von Coach Robert Färber. Während der FCP in Raisting nicht über ein 2:2-Unentschieden hinauskam, sicherte sich die Strobl-Truppe beim 3:0-Heimsieg souverän alle drei Punkte. Ein Ergebnis, das die Pipinsrieder Verantwortlichen wohl auch am heutigen Abend zufriedenstellen würde. In der Tabelle rangieren die Raistinger nach dem Unentschieden gegen Rosenheim auf dem achten Platz. Pipinsried hingegen steht mit 14 Punkten nur einen Zähler hinter dem Relegationsplatz, den aktuell der SV Pullach einnimmt.

FCP-Spielertrainer Tobias Strobl hat eine sehr genaue Vorstellung von dem, was seine Mannschaft im Heimspiel gegen den SVR erwartet: „Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es in Spielen gegen den SV Raisting immer zur Sache geht. Das ist eine zweikampfstarke Mannschaft, die aber auch über eine gewisse spielerische Qualität verfügt. Gerade in der Offensive haben sie mit Ludwig Huber, Simon Nutzinger und Georg Reich sehr gute Einzelspieler.“

Dennoch ist Strobl selbstbewusst genug, einen Dreier einzufordern: „Wir wollen natürlich gegen Raisting auf heimischen Platz wieder drei Punkte einfahren. Der SVR wird versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen, aber für uns zählt im Heimspiel nur ein Sieg.“

Im heutigen Heimspiel wird ein Pipinsrieder Name auf dem Spielberichtsbogen mit Sicherheit fehlen. Ersatztorhüter Stefan Held zog sich im Toto-Pokalspiel gegen den TSV Rain eine Verletzung an der Schulter zu. Die Kernspintomographie ergab, dass er sich ein Band in der Schulter gerissen hat.

„Das ist natürlich ganz bitter für uns“, so Strobl. „Wir haben nun mit Tobias Antoni nur noch einen Torwart in unserem Kader. Wir wollen hoffen, dass sich Tobi nicht auch noch verletzt.“ Held wird mit dieser Verletzung etwa sieben Wochen ausfallen.

Eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass die Pipinsrieder nun einige englische Wochen vor sich haben und die Belastung extrem hoch ist. „Wir müssen schauen, was jetzt in der kurzen Zeit noch möglich ist, aber wir brauchen definitiv einen zweiten Torhüter“, erklärt Strobl. Auch Höß weiß die Situation richtig einzuschätzen: „Wenn ich einen Torwart finde, der passt, dann werde ich ihn verpflichten. Mit nur einem einzigen Keeper in die Spiele zu gehen – das macht mir große Sorgen.“ Ansonsten kann Strobl auf seinen breiten Kader zurückgreifen.

Einzig die Personalie Peter Herger ist noch offen. „Peter wollte eigentlich in den Urlaub fahren. Nun hat er gegen den TSV Rain eine sehr starke Partie abgeliefert und hat gute Chancen, auch gegen Raisting wieder aufzulaufen. Er wird mir allerdings erst kurzfristig mitteilen, ob er zum Spiel da ist oder nicht“, so Strobl.

Quelle: fussball-vorort.de

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