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Stier: "Diese drei Punkte brauchen wir unbedingt"

Die Stunde der Wahrheit naht für den BCF

Einsatz gefährdet: BCF-Angreifer Angelo Hauk (Mi.) sitzt wegen einer Sprunggelenksverletzung beim wichtigen Bayernliga-Match in Heimstetten wohl nur auf der Bank. Foto: Hans Lippert

BCF Wolfratshausen - Dem Auftritt des BCF Wolfratshausen an diesem Samstag in Heimstetten (14 Uhr) – es ist die drittletzte Partie der Saison – misst Trainer Marco Stier bereits Endspielcharakter bei.

Stier ist als gebürtiger Hanseat bekennender Anhänger des FC St. Pauli. Entsprechend zufrieden ist der Cheftrainer mit der Entwicklung des Kiez-Klubs, der sich in den letzten Wochen durch diverse Erfolgsmeldungen aus dem tiefen Abstiegssog der 2. Bundesliga befreien konnte. Vorbildcharakter für seine Farcheter Kicker? Allemal. Denn die sind aktuell eher mit dem TSV 1860 München zu vergleichen. Nichts ist geklärt; die Frage, ob Abstieg oder Relegation hängt wie ein Damoklesschwert über der Kräuterstraße. Stier ficht nicht an, dass im Falle einer Niederlage am kommenden Wochenende bereits der Todesstoß erfolgen könnte. Gewiss, ob Gundelfingen ausgerechnet in Pullach einen Dreier einfährt und dadurch an Wolfratshausen vorbeizieht, sei dahingestellt. Zu viel Unerwartetes erlebt man im Abstiegskampf immer wieder. Stier wünscht sich den jüngsten Werdegang seiner St. Paulianer „auch für uns“. Doch dazu bedarf es einer energischen Willenserklärung der BCF-Kicker im Heimstettener Sportpark.

Stier hatte sich in der Vorwoche gegen Sonthofen eigentlich die richtige Strategie ausgedacht: „Kompakt stehen, und bei den wenigen Chancen eiskalt zustechen.“ Bekanntlich funktionierte nur der erste Teil dieses gewieften Plans. Bei zwei Hochkarätern stellten sich die Farcheter tolpatschig an. Weitere solche Ausrutscher kann sich die Mannschaft nicht mehr erlauben. „Diese drei Punkte brauchen wir unbedingt“, stellt der Coach klar. Das Augenmerk auf die Kompaktheit bleibt, aber im Umschaltspiel müsse der BCF „mehr Akzente“ setzen. Der 33-Jährige ordnet die Bedeutung des heutige Gastspiels beim Tabellensechsten unzweideutig ein: „Für mich ist das ein K.o.-Spiel, da zählt nur der Sieg.“ Spannend für den Ex-Profi ist zudem das Auftreten der Gastgeber. Heimstetten steckt im Niemandsland der Tabelle, kann nach vorne nichts mehr bewirken. „Gehen deren Spieler den letzten Schritt nicht mehr oder spielen sie total befreit auf?“ Stier gibt sich selbst die Antwort: „Egal, man muss definitiv erkennen können, welches Team um seine Existenz spielt.“ Mangelnde Erfahrung, zwickende Blessuren, verletzte Fachkräfte – Ausreden oder mildernde Umstände sind Geschichte. „Die Jungs stehen in der Pflicht, sie müssen jetzt liefern“, fordert der Trainer eine überzeugende Vorstellung.

Er überlegt sogar, den nicht ganz fitten Onur Misirlioglu in die Mannschaft zu nehmen. Als Lautsprecher sozusagen. „Wir brauchen jemanden, der die Jungs pusht“, erklärt Stier, der zwei bis drei Änderungen personeller Natur ankündigt. Vermutlich trifft es Hiroki Kotani, der gegen Sonthofen eine mäßige Leistung bot, und den am Sprunggelenk lädierten Angelo Hauk.

BCF Wolfratshausen

Karaca - Rödl, Misirlioglu, Nummer, Skoro, Gr. Diep, Potenza, Ott, Brudy, Gi. Diep, Lehr; Wernthaler, Scheck, Wolfinger, Moll, Schnabel, Hauk, Kotani.

Quelle: fussball-vorort.de

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