Süd-Derby mit Risikopotenzial in Unterhaching

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Euphorie sieht anders aus: (v.l.) Hachings Trainer Christian Ziege, Pressesprecher Dennis Hartmann und Verteidiger Markus Schwabl.

SpVgg Unterhaching - Der Gegner als großes Fragezeichen: Mit dem VfB Stuttgart II erwartet Drittligist Unterhaching am Samstag (14 Uhr) einen kaum einzuschätzender Gegner. Gegen die Schwaben gab es zuletzt immer wieder richtungsweisende Ergebnisse.

Die Zweitvertretungen von Bundesligisten haben aufgrund ihrer ständig wechselnden Personalsituation immer Risikopotenzial: Wer aus dem Erstliga-Kader darf oder muss in der Reserve ran? Für die Stuttgarter gilt dies in besonderem Maße. Beim 5:1 im Stadtderby gegen die Kickers vor einer Woche waren mit Holzhauser, Sararer und Ginczek drei Profis dabei, alle drückten der Partie ihren Stempel auf und bekamen Bestnoten. Aber machen sie auch die Reise nach Unterhaching mit?

„Der VfB ist im Moment besonders zu sehen“, warnt Trainer Christian Ziege vor einem vom Papier her Duell auf Augenhöhe zwischen dem Tabellen-14. und -Zwölftem. „Aber personell war die Mannschaft zuletzt verbessert, weil Armin Veh ein paar aus dem Bundesliga-Kader gestrichen hat und die in der Dritten Liga gespielt haben.“ Aber bleibt das so – oder war die Verstärkung vor allem fürs Duell mit dem Stadtrivalen wichtig?

Besser weiß Ziege, dass das 2:2 seiner Elf in Rostock am vergangenen Wochenende als positives Signal zu werten war, trotz einer schwachen Vorstellung. An der Ostsee hatten „einige Spieler zum ersten Mal unerwartet Probleme und sind nicht an ihr Leistungspotenzial gekommen“. Gut dabei: „Trotzdem haben wir es geschafft, das Spiel zu drehen und einen Punkt zu holen. Das war gut für die Jungs. Es gibt eben Tage, an denen nichts läuft und du auf keinen grünen Zweig kommst.“

Spiele gegen den VfB Stuttgart II waren in der Vergangenheit stets so unterhaltsam wie unvorhersehbar. Im Sportpark gab es in sechs Duellen drei Siege für die SpVgg, aber auch drei bittere Niederlagen.

Eine besonders peinliche beendete 2012 überraschend die tolle Startserie mit 13 Punkten aus fünf Spielen. „Wir waren am Drücker, haben die Tore aber nicht gemacht und 0:3 verloren“, erinnert sich Markus Schwabl, der damals noch dabei war und nun nach seiner Rückkehr erstmals wieder auf die Stuttgarter trifft.

Vergangene Saison gelang der SpVgg mit dem 4:0-Kantersieg dagegen ein herbstlicher Befreiungsschlag. Der wäre auch diesmal wünschenswert – allen Unbekannten zum Trotz.

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Quelle: fussball-vorort.de

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