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„Wir sind gut hergerichtet“: Bad Heilbrunn wieder fast komplett - jetzt kommt Illertissen II

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Im defensiven Mittelfeld gibt Andreas Specker (Mi.) sein Comeback; er wird den verletzten Anton Pappritz auf der Sechser-Position vertreten.
Im defensiven Mittelfeld gibt Andreas Specker (Mi.) sein Comeback; er wird den verletzten Anton Pappritz auf der Sechser-Position vertreten. © Oliver Rabuser

Der SV Bad Heilbrunn fühlt sich bereit: Für den SV Illertissen II und für den ersten Heimsieg. Alles entscheidet sich am Sonntag um 14 Uhr.

Bad Heilbrunn – Der FV Illertissen mag offenbar keine halben Sachen. Entweder siegen oder fliegen, war zumindest in den ersten sechs Saisonspielen die Devise der Schwaben: Nach zwei Erfolgen und vier Niederlagen rangiert die Mannschaft von Trainer Markus Schaich somit auf Platz fünfzehn. Ebensoviele Zähler hat Gastgeber SV Bad Heilbrunn vor diesem Duell (Sonntag, 14.

15 Uhr) gesammelt, dabei aber erst einen Sieg verbucht. Seit fünf Spieltagen wartet die Elf von Trainer Walter Lang auf einen Dreier; gar sehnsüchtig vor allem auf den ersten Heimsieg.

„Wir sind gut hergerichtet und haben gut trainiert“, versichert Teamsprecher und Schlussmann Christoph Hüttl. 13 Mal musste er heuer bereits hinter sich greifen. „Klar, dass es da schon mal einen dummen Spruch von den Kollegen gibt, aber das halte ich locker aus“, feixt Hüttl und misst der Unglückszahl weiter keine Bedeutung bei. Trotzdem wünscht er sich, dass endlich mal die Null steht.

Die Vorzeichen auf den ersten Heimsieg stehen nicht schlecht, denn der HSV ist fast komplett; zu den Langzeitverletzten Peter Auer und Thomas Schmöller gesellt sich lediglich für ein, zwei Wochen Anton Pappritz hinzu, der in Egg einen Nasenbeinbruch erlitten hat. Dafür sind Andreas Specker und Max Schnitzlbaumer (beide zuletzt privat verhindert) im Team zurück. Somit kann Trainer Walter Lang wieder seine eingespielte Abwehrreihe um die Innenverteidiger Thomas Pföderl und Florian Kapfhammer aufbieten. Andreas Specker wird für Pappritz auf die „Sechs“ rücken. Gute Erinnerungen haben die Heilbrunner an den FV, immerhin haben sie das bislang einzige Duell mit den Schwaben mit 5:2 für sich entschieden.

Die Regionalliga-Reserve vom FV ist im Grunde eine klassische U 23, denn bis auf den 31-jährigen Kapitän Markus Smarzoch sind alle Akteure zwischen 18 und 22 Jahre alt. „Das ist eine junge, gut ausgebildete Truppe“, urteilt Hüttl, „die wollen sich sicherlich alle für den Regionalliga-Kader empfehlen. Wir müssen körperlich präsent sein und dagegenhalten. Die sollen bei uns nichts holen.“ Die attraktivste Visitenkarte der Gäste präsentiert derzeit Deniz Erten. Der 20-jährige Mittelfeldmann hat von den acht Illertissener Toren alleine fünf erzielt.

Richtungsweisenden Charakter misst Hüttl dieser Begegnung auf jeden Fall zu. „Für den Verlierer geht’s für längere Zeit nach unten, für den Sieger ins obere Mittelfeld.“ Leicht zu erraten, welchen Part der Sprecher seinem Team zudenkt – mit dem ersten Heimsieg.

SV Bad Heilbrunn

Hüttl – Kiechle, Pföderl, Kapfhammer, M. Schnitzlbaumer, Fl. Schnitzlbaumer, Fr. Schnitzlbaumer, Krinner, A. Specker, B. Specker M. Specker, Gellner, Kühberger, Kamioka, Gritzuhn, Lechner, Hillringhaus (ETW).

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