Bezirksliga: SV Bad Heilbrunn siegt deutlich bei Hertha München

SV Bad Heilbrunn marschiert durch Sieg bei Hertha München weiter vorneweg

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Entschied das Spiel mit seinem Doppelpack: Maxi Specker(SV Bad Heilbrunn)

Der SV Bad Heilbrunn nutzte durch ein 4:1 bei Hertha München die Fehler der Konkurrenz. Der Spitzenreiter konnte seine Tabellenführung ausbauen.

Die Situation hat sich weiter verbessert: Während Bezirksliga-Spitzenreiter SV Bad Heilbrunn einen ungefährdeten 4:1-Sieg beim FC Hertha München einfuhr, ließen die Verfolger Federn. Tabellendritter SVN München verlor 0:1 bei SC Unterpfaffenhofen-Germering, und Penzberg holte beim 1:1 gegen den MTV Berg nur einen Punkt. Der Vorsprung des Aufsteigers auf den 1. FC beträgt nun zwölf Punkte. Geschafft ist’s erst, wenn’s geschafft ist“, sagt HSV-Trainer Walter Lang.

Uneingeschränkt zufrieden war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim turbulenten Spiel in München-Sendling. „Vor allem in der ersten Hälfte haben wir genialen Fußball gespielt“, lobt Lang. Schöne Kombinationen führten schnell zu einer 3:0-Führung durch Tom Pföderl, Kapitän Sebastian Mertens und Max Specker. „In der zweiten Hälfte lag die Priorität dann eindeutig auf der Torsicherung. Der Sieg war hoch verdient und nie in Gefahr.“ Die Entscheidung, wen er für Andreas Specker aus der Startformation nehmen sollte, wurde ihm abgenommen: Max Schnitzlbaumer war leicht grippisch angeschlagen und begann auf der Bank.

Nach dem 2:0 wurde die Partie wegen einer schweren Verletzung fast eine halbe Stunde lang unterbrochen. Hertha-Spieler Matthias Konnerth knickte ohne Fremdeinwirkung um, verdrehte sich dabei den Knöchel komplett, und musste mit dem Sanka abgeholt werden. „Das hat schlimm ausgeschaut, hoffentlich geht es ihm bald besser“, sagt Lang.

Beide Mannschaften taten sich anschließend schwer, sich wieder auf Fußball zu konzentrieren. Am Spielausgang änderte sich nicht mehr viel. „Mit einer 3:0-Führung im Rücken geht man vielleicht nicht mehr den letzten Meter“, meint Lang. In der Schlussphase gab es noch einen laut dem HSV-Trainer unnötigen aber berechtigten Elfmeter für die Gastgeber. Anton Krinner traf wenig später zum 4:1-Endstand, bevor sich der FC Hertha München selbst dezimierte: Erst musste Alexander Maier nach dem zweiten Foulspiel mit Gelb-rot vom Platz, für ein überhartes Einsteigen sah wenig später Ludwig Pichler Rot. „Aber trotzdem war es ein faires Spiel, das das Schiedsrichter-Trio souverän geleitet hat“, sagt Lang.

FC Hertha München - SV Bad Heilbrunn 1:4 (0:3)

Tore: 0:1 (9.) Pföderl, 0:2 (13.) Mertens, 0:3 (22.) M. Specker, 1:3 (75./FE) Pilsl, 1:4 (79.) M. Specker. – Gelb-Rot: Maier (82./FC). Rot: Pichler (86./FC). – Zuschauer: 100.

HSV: Hüttl, – Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Kapfhammer, Forster (72. Mügler), Pföderl (46. Kiechle), Pappritz, A. Specker, Krinner, Schmöller (63. Klaar), M. Specker.

Quelle: Merkur.de

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