Kreisklasse Zugspitze 3: Kompakt

Eurasburg-Beuerberg erkämpft sich gegen Garmisch-Partenkirchen II wichtigen Punkt

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Ein 2:2-Remis erkämpften sich Stefan Manharts (li.) Eurasburger gegen den FC Garmisch II.

Kreisklasse Zugspitze 3: Benediktbeurer unterliegen 2:3 bei Spitzenreiter SV Uffing – FC Kochelsee Schlehdorf verliert Führung und Spiel

SV Eurasburg-Beuerberg - 1. FC Garmisch-Partenkirchen II 2:2 (0:1) – Die Serie hält. Nach einem 0:2-Rückstand erkämpfte sich der SVEB gegen den Aufstiegsaspiranten ein 2:2-Unentschieden und wäre beinah sogar noch als Sieger vom Platz gegangen. In der Nachspielzeit sprang der Ball nach einem leicht abgefälschten Schuss von Stefan Manhart vom Innenpfosten ins Feld zurück. „Aber das wäre gemessen am Spielverlauf auch etwas zuviel des Guten gewesen“, räumte SVEB-Trainer Klaus Brand ein, dass seine Elf mit dem Remis bestens bedient war.

Eine Stunde lang war Garmisch die spielbestimmende Mannschaft und lag verdient durch Tore von Engin Kournaz (39.) und Selvedin Mesanovic (53.) mit 2:0 vorn. Einen höheren Rückstand verhinderte einzig SVEB-Torhüter Severin Moschberger, der den beruflich verhinderten Florian Heigl glänzend vertrat. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Stefan Manhart (66.) drehten sich die Verhältnisse, Garmisch war plötzlich von der Rolle, während Maier wenig später das 2:2 (69) nachlegte. „Wir hatten uns vorgenommen, unsere Serie auszubauen. Das hat gut funktioniert“, freute sich Brand, dessen Team seit der Winterpause zwei Remis und fünf Siege feierte.  rst

TSV Peißenberg - TSV Schäftlarn 1:2 (0:1) – Ob der knappe 2:1-Erfolg in Peißenberg der ersehnte Befreiungsschlag die abstiegsbedrohten Schäftlarner war, werden die nächsten Wochen zeigen. Für den Augenblick zeigte sich Trainer Thomas Handschuh jedenfalls hoch zufrieden. Vom Start weg übernahmen die Gäste die Initiative. „Das hat Peißenberg überrascht“, stellte Handschuh fest. Schon in der fünften Minute hatte Maximilian Hornbogner allein vor dem gegnerischen Tor zur Schäftlarner 1:0-Führung getroffen. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Dominik Schröferl, dem der Ball nach einem Gewühl im Strafraum passend vor die Füße rollte, auf 2:0. „Danach haben sie es richtig gut verteidigt“, so Handschuh. Peißenberg verzeichnete in der Folgezeit, wie schon gegen Ende der ersten Halbzeit, mehr Spielanteile, ließ es jedoch an zündenden Ideen vermissen. Erst in der 82. Minute verkürzte Thomas Voelkle nach einem schlecht geklärten Eckball auf 1:2. Auf der Gegenseite versäumten Hornbogner und Schröferl bei schnellen Kontern den Deckel zuzumachen. „Das war eine richtig gute Leistung vom Team, vor allem die kämpferische Einstellung vor top“, stellte Handschuh seiner Elf ein gutes Zeugnis aus.  rst

SV Uffing - TSV Benediktbeuern 3:2 (1:1) – Für die Beurer wäre beim Spitzenreiter durchaus mehr drin gewesen. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, wir haben gut dagegengehalten und nicht viele Chancen zugelassen“, sagt TSVB-Trainer Thomas Gärner. So glich Albert Schandl den Rückstand durch Uffings Torjäger Georg Kutter (30.) nach einem Freistoß (36.) per Kopfball ins lange Eck aus. Nach dem Wechsel machte der Tabellenführer mehr Druck, doch der TSV Benediktbeuern kam zu einigen Konterchancen. Tore fielen zunächst keine. „Es sah nach einem durchaus gerechten Unentschieden aus“, meint Gärner. Doch dann brachten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Kutters Schüsschen hoppelte über die Linie (84.), und Martin Flöß erhöhte auf 3:1 (89.). Benedikt Guggemos traf erst in der Nachspielzeit zum 2:3. Der Anschlusstreffer kam zu spät, um die Niederlage noch abzuwenden.  nic

FC Kochelsee Schlehdorf – ESV Penzberg 1:2 (1:0) – Mit der Pausenführung war Trainer Klaus Fahrner einverstanden. Doch im Verlauf des Spiels verfinsterte sich seine Mine immer mehr. Der FCKS unterlag nach groben Abwehrschnitzern im zweiten Spielabschnitt völlig zurecht mit 1:2. Zunächst habe man den Gästen „wenig Ballbesitz“ gelassen. Juri Schindlers Schuss aus 16 Metern wurde zur Ecke abgefälscht, mit dem zweiten Ball erzielte Matthias Leiß die Führung. Doch Fahrners Hoffnung, mit der Hereinnahme der Routiniers Stefan Raffeiner und Christian Syrowatka für „noch ruhigeres Spiel“ zu sorgen, erfüllte sich nicht. Was Schlehdorf nach der Pause veranstaltete, hatte wenig mit dem gemein, was über Monate einstudiert wurde. Hohe Bälle, schlechte Zweikampfwerte, es reihte sich Fehler an Fehler. Penzberg glich aus, und in der Schlussminute sauste ein Eckball durch das Abwehrdickicht im Fünfmeterraum, genau auf den Schlappen von Johannes Schroth – 1:2.  or

ASV Eglfing – SV Münsing 0:0 – Auch eine bescheidene Nullnummer gegen einen abstiegsgefährdeten Gegner kann man als Erfolg verbuchen, wenn man den richtigen Blickwinkel einnimmt. „Wir haben nicht viel zugelassen, kein Tor kassiert, das ist eine Steigerung gegenüber den vergangenen Wochen“, stellte Christos Georgiadis fest. Zumal zwei krankheitsbedingte Absagen seinen Kader so dezimiert hatten, dass der Coach selbst als einer von zwei Auswechselspielern auf der Bank saß. Doch mit dieser „Nottruppe“ lieferte Münsing eine starke kämpferische Leistung vor allem im zweiten Hälfte, als sie den ASV unter Druck setzten. Und das ohne Torjäger Simon Schmid, der nach zehn Minuten verletzt raus musste. „Chancen waren trotzdem da“, merkte Georgiadis an. „Wir hätten gewinnen können.“ Doch dafür hätte der Trainer selber nach seiner Einwechslung mehr Fortune bei seinen zwei guten Gelegenheiten gebraucht: Bei einem Drehschuss zielte er am Tor vorbei, eine weitere Möglichkeit vereitelte ASV-Torhüter Markus Schweiger.  rst

Quelle: Merkur.de

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