SVH-Routinier im Interview: „Letztlich ist es egal, wie alt einer ist, solange er Leistung bringt“

Robert Lexas Comeback mit 49 Jahren

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„Ich habe mich gut gefühlt“: Robert Lexa (rot; hier bei einem Einsatz vor drei Jahren) hilft 50 Minuten aus.

In zwei Monaten feiert Robert Lexa seinen 50. Geburtstag – man darf also getrost vom fortgeschrittenen Fußballeralter sprechen. Und doch ist der Verteidiger im jüngsten Kreisligaspiel seines SV Heimstetten II gut 50 Minuten auf dem Platz gestanden. Im Interview spricht Lexa über sein Alter, seinen Comeback-Kollegen Emanuele Fino und vegane Ernährung.

Heimstetten–  Mal ehrlich, Herr Lexa, wie schlimm haben Ihre Beine gebrannt am Tag nach dem Spiel?

Ach, das war halb so wild. Auch im Spiel habe ich mich in der ersten Halbzeit gut gefühlt. Erst als ich nach der Pause noch mal für zehn Minuten eingewechselt wurde, habe ich gemerkt, dass ich gleich Wadenkrämpfe bekomme – und deshalb aufgehört.

50 Minuten Kreisliga – mit fast 50 Jahren. Wie geht das?

Noch vor drei Monaten wäre das gar kein Problem gewesen. Ich habe ja die komplette Vorbereitung mitgemacht und stand voll im Saft. Doch in den vergangenen Wochen war ich nicht mehr im Training, weil wir gerade ein Haus bauen und mir die Zeit fehlt.

Und wie kam es jetzt zum Comeback?

Seppo (Anm. d. Red. Spielertrainer Sebastian Kneißl) hat angerufen und gefragt, ob ich aushelfen kann, weil sie zu wenige sind. Neben mir war ja auch noch der Manu Fino dabei, der gleich mal ein typisches Fino-Tor geschossen hat.

Emanuele Fino ist 39, also auch in einem stattlichen Fußballeralter – aber nicht 49. Wie machen Sie, um immer noch so fit zu sein?

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Ich gehe zweimal die Woche ins Fußballtraining, und donnerstags spiele ich immer Tennis. Aber mehr mache ich eigentlich nicht…

Und wie sieht‘s mit der Ernährung aus?

Ich schaue schon, dass ich mich gesund ernähre, mit viel Gemüse und Salat. Und gerade eben erst hat sich meine Familie einen Monat lang vegan ernährt. Wir wollten das mal ausprobieren, nachdem wir eine tolle Doku zu dem Thema gesehen hatten. Komplett vegan werden wir jetzt nicht weitermachen, aber unter der Woche vegetarisch – und am Wochenende hin und wieder ein gutes Steak.

Und wie geht‘s fußballerisch bei Ihnen weiter? War das ein einmaliges Comeback oder wird man Robert Lexa auch mit 50 noch auf dem Rasen sehen?

Mir taugt Fußball, das ist mein Sport, und ich würde auch gerne noch weiter spielen – wenn man mich braucht. Letztlich ist es ja egal, wie alt einer ist, solange er regelmäßig ins Training kommt und seine Leistung bringt.

Quelle: Merkur.de

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