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SV Heimstetten: Der SC Eltersdorf zu Gast im ATS-Sportpark - SVH hat den Klassenerhalt sicher

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Von: Patrik Stäbler

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Die Heimstettner Spieler durften den Klassenerhalt schon bejubeln.
Die Heimstettner Spieler durften den Klassenerhalt schon bejubeln. © Gerald Förtsch

Am Samstag empfängt der SV Heimstetten den abstiegsbedrohten SC Eltersdorf. Die Gäste brauchen einen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Heimstetten – Für diesen Klub geht es am Samstag um alles im Heimstettner Sportpark. Aktuell rangiert er in der Tabelle der Regionalliga Bayern auf einem Relegationsplatz, doch von hinten nähert sich die Konkurrenz. Um sie auf Abstand und somit die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu halten, braucht es nun im letzten Saisonspiel möglichst einen, wenn nicht gar drei Punkte.

Kurzum, die Zuschauer in Heimstetten dürfen sich auf Abstiegskampf in Reinform freuen, was für sie freilich nichts Neues ist. Schließlich musste ihr SVH in den vergangenen Jahren mehrfach um den Ligaverbleib bangen, mitunter auch bis zum letzten Spieltag und darüber hinaus. Diesmal aber ist die Ausgangslage eine andere. Denn jener Klub am Abgrund, von dem hier die Rede war, ist der SC Eltersdorf, der am Samstag um 14 Uhr in Heimstetten gastiert. Die Platzherren hingegen können befreit aufspielen, nachdem sie sich am vorigen Wochenende vorzeitig den Klassenverbleib gesichert haben.

„Wir sind natürlich erleichtert, dass wir das geschafft haben“, sagt Christoph Schmitt. Und ja, bestätigt der Coach auf Nachfrage: „Das hat man im Training schon gespürt, dass die Anspannung jetzt ein Stück weit weg ist.“ Dennoch wolle seine Elf am Samstag gegen Eltersdorf „noch mal alles reinwerfen“, kündigt Schmitt an. „Das sind wir der Liga und den anderen Mannschaften schuldig.“

Wobei die Ausgangslage beim SVH alles andere als optimal ist. Denn zu den bisherigen Ausfällen um Sascha Hingerl, Fabio Sabbagh und Moritz Hannemann haben sich in der Vorwoche auch noch die verletzten Sandro Sengersdorf, Mohamad Awata und Valentin Micheli gesellt. Sie werden allesamt am Samstag fehlen; überdies sind auch Yannick Günzel und Daniel Steimel, die beide zuletzt nicht trainieren konnten, Wackelkandidaten. Angesichts der prekären Personallage erübrige sich die Frage, ob er nach dem geschafften Klassenerhalt nun verstärkt durchrotieren werde, sagt Schmitt. „Klar würden wir dem einen oder anderen gerne noch mal eine Plattform bieten. Aber aktuell fehlen uns schlicht die Möglichkeiten.“

Immerhin: Die Nichtsabstiegsparty am vergangenen Wochenende, die für manche Spieler erst frühmorgens im Kirchheimer Maibaum-
stüberl endete, haben die SVH-Kicker offenbar gut überstanden. Für sie wird es nun am Samstag gegen Eltersdorf darum gehen, ihre zwei beachtlichen Serien fortzusetzen. Zum einen ist Heimstetten seit nunmehr sechs Partien unbezwungen. Zum anderen gab’s im heimischen ATS-Sportpark zuletzt fünf Siege am Stück. „Wir wollen auch unseren Zuschauern noch mal ein gutes Spiel zeigen“, sagt Trainer Schmitt, „und hoffentlich unsere Heimserie weiter ausbauen“. (Patrick Stäbler)

SV Heimstetten: Knauf, Günzel, Maljojoki, Fambo, Gebhart, Mwarome, Müller, Steimel, Tunc, Skrijelj, Riglewski.

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