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SVH scheitert an eigenem Unvermögen

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Sasa Memisevic vom SV Heimstetten spielte nach Kreuzbandriss und halbjähriger Zwangspause erstmals von Anfang an

Heimstetten – Der SV Heimstetten hat die Bayernliga-Partie beim Vorletzten SpVgg Bayern Hof mit 0:2 (0:0) verloren. Hauptgründe der Niederlage: der gegnerische Torwart und das eigene Unvermögen.

Die Equipe von Trainer Claus Schromm musste nach dem Abpfiff wieder das alte Leid beklagen: Beste Torchancen wurden ausgelassen, und so reichten den Gastgebern zwei Fehler der SVHDefensive, um den Dreier einzufahren. Aus Sicht der Funktionäre und Spieler des SVH ist es einfach zum Heulen. Wieder war der Aufsteiger mehr als ebenbürtig, wieder verließ er mit leeren Händen den Rasen. Und wieder war dafür das Unvermögen der eigenen Offensivfraktion verantwortlich.

Sasa Memisevic spielte nach Kreuzbandriss und halbjähriger Zwangspause erstmals von Anfang an, und ausgerechnet er hätte ein anderes Drehbuch für das Spiel schreiben können. Junis Ibrahim steckte ihm den Ball mustergültig durch die Gasse, Memisevic steuerte alleine auf Hofs Keeper Matthias Karnitzschky zu. Der blieb ganz lange stehen und parierte bravourös den Schuss des SVH-Stürmers (23.). Noch besser reagierte Karnitzschky, als er wenig später zunächst einen wuchtigen Distanzschuss von Quirin Moll abwehrte, und den Volley- Nachschuss von Ibrahim per Blitzreaktion über die Latte lenkte (35.).

SVH-Manager Michael Matejka beschreibt die vergebliche Liebesmüh seiner Mannschaft so: „Wir haben gut gespielt, sind aber nach der Mittellinie in Schönheit gestorben. Am Hofer Strafraum war meistens Schluss.“

Das Unglück für den SVH nahm nach einer Stunde seinen Lauf. Eine tolle Flanke von Memis Ünver wollte Memisevic mit einem artistischen Scherenschlag zur Führung veredeln (60.), traf den Ball jedoch nicht richtig. Dann prüfte Ibrahim mit einem Freistoß-Knaller Karnitzschky, wieder behielt der SpVgg-Torwart die Oberhand. Den Nachschuss von Ünver entschärfte er obendrein (65.). Matejka: „Der Keeper hat schon enorm gut gehalten.“ Kurz darauf wurde der Ball im defensiven Mittelfeld vertändelt. Der Hofer Konter endete mit einer Maßflanke auf Daniel Sam. „Der Zwei-Meter-Lackl hat mit einem schönen Kopfball die Führung erzielt“, berichtet Matejka (69.). Den zweiten Gegentreffer habe Heimstetten dann in der „Schockstarre“ kassiert. Auf der linken Abwehrseite ließ sich Dominik Putzke von Harald Fleischer überlaufen, der dann zum 2:0 einschob (77.).

So berichtete Fussball Vorort über das Spiel.

Matejkas Resümee: „Auf der einen Seite bin ich stinkig. Da fährst du vier Stunden mit dem Bus nach Hof und verlierst wegen zwei so schwindligen Toren.“ Auf der anderen Seite mache der Auftritt auch Mut. „Spielerisch müssen wir keinen Gegner fürchten. Der Klassenerhalt ist das Ziel. Und wenn wir so weitermachen und unsere Verletzten wieder gesund sind, spielen wir uns da unten raus. Da bin ich mir sicher.“

SpVgg Bayern Hof – SV Heimstetten 2:0 (0:0)

SVH: Lehner, Paul, Mayer, Putzke (83. Wich), C. Schmitt, Kartal (57. Ünver), Moll, Memisevic (79. Priewasser), Toy, Oretan, Ibrahim.

Tore: 1:0 Sam (69.), 2:0 Fleischer (77.).

Schiedsrichter: Rainer Pongratz (Regen).

Zuschauer: 500.

maz

Quelle: fussball-vorort.de

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