SV Heimstetten streicht weder Trainer- noch Spielergehälter

Die Abteilungsleitung des SV Heimstetten hat sich am Donnerstagabend zum Corona-Krisentreffen zusammengesetzt. Am Ende kam man überein: „Wir unternehmen jetzt erst mal keine Maßnahmen“, sagt Spartenchef Max Reng.

Heimstetten– Bedeutet: Trainer wie auch Spieler des Regionalligisten erhalten zunächst weiter ihr Gehalt. Anfang Mai werde sich die Abteilungsleitung erneut treffen, „um die Lage neu zu bewerten“, sagt Reng.

Der Spartenchef lobt die Entscheidung, die Europameisterschaft zu verschieben – „weil wir dann auch nach dem 30. Juni spielen könnten“. Jedoch gibt er zu bedenken, dass viele Verträge nur bis dahin gültig seien. Würden Ligaspiele später angesetzt, „dann müssten wir das neu verhandeln“, sagt Reng. Ohnehin hält er es für „sehr unwahrscheinlich“, dass die laufende Saison noch regulär zu Ende gespielt wird. „Die aktuelle Situation wird alle Vereine finanziell treffen“, ist er überzeugt. Wobei Regionalligisten mit einem höheren Etat womöglich stärker betroffen seien. „Deren Budget ist bei einem Schnitt von 1000 Zuschauern ganz anders angelegt. Wir dagegen rechnen mit 250 bis 300 Zuschauern, und entsprechend planen wir auch unsere Ausgaben.“

Wiewohl die Spielabsagen den SVH sehr wohl finanziell treffen – allen voran, was Eintrittsgelder und Einnahmen aus dem Kioskbetrieb angeht. Dazu musste der Klub die Bayern Trophy an Ostern absagen, ein zweitägiges Jugendturnier mit circa 60 Teams. „Da hätte sich der Verein etwas hinzuverdienen können“, sagt Reng. Wie andere Regionalligisten hofft auch der SVH auf Hilfen aus dem Profibereich und Unterstützung vom Verband. Jedoch betont der Abteilungsleiter: „Ich schätze nicht, dass da viel bei uns hängen bleiben wird. Deshalb versuchen wir, uns so aufzustellen, dass wir die Situation so gut es geht selbst stemmen.“  

Quelle: Merkur.de

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