Heimstettner Höhenflug

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Hat die Entwicklung seiner jungen Mannschaft fest im Blick: Heimstettens Trainer Christoph Schmitt. 

SV Heimstetten vor dem Heimspiel gegen Schalding-Heining: Trainer Christoph Schmitt tritt auf dien Euphorie-Bremse.

Heimstetten – Es läuft zurzeit rund beim SV Heimstetten, doch mit Begriffen wie Aufwärtstrend oder Höhenflug braucht man Christoph Schmitt nicht zu kommen. Denn genauso wenig wie der Trainer des Regionallisten nach dem Fehlstart mit drei Niederlagen von einer Krise sprechen wollte, will er nun angesichts von vier Siegen in den vergangenen fünf Pflichtspielen in Jubel ausbrechen. „Wir wissen das alles einzuordnen“, betont der Coach vor dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining (Freitag, 19 Uhr). „Wir brechen jetzt nicht in Euphorie aus, und wir haben davor auch kein Trübsal geblasen.“

Ohnehin spricht Schmitt viel lieber darüber, wie viel Spaß ihm die Arbeit mit seiner jungen Mannschaft mache – zuletzt in Rosenheim lag der Altersschnitt der Anfangself bei 22 Jahren. „Die Jungs ziehen im Training super mit und sind mit viel Engagement dabei“, berichtet der Trainer. Wobei das auch schon in den ersten Saisonwochen der Fall gewesen sei, als die Ergebnisse noch nicht stimmten.

Genau das hat sich seit Anfang August geändert: Neben dem ersten Ligasieg über Rain bezwang der SVH auch Deisenhofen und Türkspor Augsburg im Verbandspokal, wo es der Klub nun im Achtelfinale abermals mit einem Bayernligisten zu tun bekommt, wenn er am 3. September bei der DJK Vilzing gastiert. Darüber hinaus setzten die Heimstettner am vergangenen Freitag ein echtes Ausrufezeichen, als sie den TSV 1860 Rosenheim in dessen Stadion mit 6:1 abfertigten. „Da ist vieles für uns gelaufen“, kommentierte der Trainer hinterher. „Und nach dem 3:0 haben sich die Jungs ein Stück weit in einen Rausch gespielt.“

An diese starke Vorstellung will der SVH jetzt auch im Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining anknüpfen, der so etwas wie der Überlebenskünstler der Regionalliga ist. Denn der Klub aus Passau hat seit seinem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse 2013 zwar keine Saison unter den Top Ten beendet. Zugleich jedoch schafften die Niederbayern Jahr für Jahr den Klassenerhalt, was auch in dieser Spielzeit das erklärte Ziel ist.

Aktuell haben die Schaldinger sechs Punkte auf dem Konto – genau viele wie der SVH, der jedoch ein Spiel weniger bestritten hat. Personell muss Heimstetten heute Abend auf die Langzeitverletzten Manuel Duhnke, Daniel Steimel und Carl Weser verzichten. Dazu fehlen Simon Werner wegen einer Schambeinentzündung und Neuzugang Simon Gartmann, der sich eine Hüftblessur zugezogen hat.

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Günzel, Spitzer, Cavadias, Hintermaier, Reuter, Sabbagh, Schels, Hannemann, Riglewski, Müller.

Quelle: Merkur.de

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