Durch die vielen Verletzungen stellt sich der Klassenerhalt als härtere Aufgabe als gedacht da

SV Inning: Vom Verletzungspech verfolgt 

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Einer der vielen verletzen Torwart Lukas Welzmüller

Das Ziel des SV Inning am Ammersee ist klar. Der Klassenerhalt in der Kreisklasse eins soll klargemacht werden. Allerdings werfen Verletzungen den Verein immer wieder zurück.

Verbummelt haben die Inninger Fußballer schon genügend Zeit, um den Klassenerhalt in der Kreisklasse eins unter Dach und Fach zu bringen. Deshalb drückt Mathias Müller vor dem Start in die Rückrunde am 14. März in Geiselbullach auf die Tube. „Wir müssen so schnell wie möglich die Punkte einfahren“, sagt der SVI-Trainer, der erwartet, dass seine Mannschaft im Frühjahr den Turbo zündet. Die Lage beim Sportverein ist weiterhin kritisch. Zwar hat sich der Tabellendritte des Vorjahres durch eine starke Serie in der zweiten Hälfte der Hinrunde Luft verschafft, doch eine Garantie bedeutet Platz neun nicht. Sieben Punkte liegen zwischen dem Team vom Ammersee und dem SV Germering sowie dem VfL Egenburg, die mit 14 Zählern auf den Relegationsrängen dümpeln.

Verletzungspech verfolgt SV Inning 

Über den Winter hat sich nur wenig an den Voraussetzungen geändert, die dem SVI die erste Saisonhälfte ziemlich verhagelten. Das Verletzungspech bleibt dem Team weiter treu. Lukas Welzmüller plagt sich mit Beschwerden an den Bandscheiben herum. Wie lange der Torhüter ausfällt, ist noch nicht abzusehen. Verzichten muss Müller auch auf Josef Basel, der ebenfalls verletzt passen muss. Mit sieben von insgesamt 21 Treffern war der Stürmer der erfolgreichste Torjäger seiner Mannschaft. Immerhin hat Daniel Schmid zwei Jahre nach seinem Kreuzbandriss wieder mit dem Fußballspielen angefangen.

Anders als im vergangenen Sommer wirken die Inninger diesmal in der Wintervorbereitung bisher viel fokussierter. Im Schnitt kamen 20 Spieler ins Training, was eine gute Quote bedeutet. „Mit der Anzahl bin ich relativ zufrieden“, erklärt der Coach. Da der Verein keinen Kunstrasen besitzt, standen vermehrt Laufeinheiten auf dem Plan. Die Testspiele boten eine willkommene Abwechslung, können bisher aber noch kein echter Maßstab sein, da spielerische Elemente nicht geübt wurden. Außerdem war allen Fußballern anzumerken, dass sie auf Kunstrasen nicht mit vollem Einsatz zu Werke schritten. „Die letzte Konsequenz muss da nicht sein“, sagt der Übungsleiter und zeigt Verständnis.

Überraschenderweise erzielte der Sportverein zahlreiche Treffer, kassierte aber noch viel mehr. „Es wird viel ausprobiert“, meint Müller. Vor der Winterpause stellte die Defensive das geringste Problem dar, die recht solide stand und nur 27 Gegentreffer kassierte. Allein zehn Tore mussten die Inninger bereits in den ersten drei der insgesamt 15 Saisonspiele hinnehmen.

Rückrundenprogramm des SV Inning

In den ersten fünf Begegnungen nach der Winterpause stellen sich dem SVI sehr unterschiedliche Aufgaben. TSV Geiselbullach und VSST Günzlhofen kristallisierten sich als Aufstiegsanwärter heraus, während Schlusslicht FSV Aufkirchen so langsam der A-Klasse entgegentaumelt. Der TSV Fürstenfeldbruck West und der FC Emmering haben dagegen in etwa dieselbe Kragenweite wie der Sportverein. „Wir müssen mehr Punkte holen als in der Hinrunde“, fordert Trainer Müller. Noch einmal 21 Zähler sollten aber auch reichen.

Erstes Ligaspiel: TSV Geiselbullach – SVI (14. März, 14.30 Uhr)

Quelle: Merkur.de

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