Benz wird Trainer in der A-Klasse 

SV Krün stellt Trainer vor: Neuer Coach mit Stallgeruch

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Das vordere Tabellendrittel in der A-Klasse ist das Ziel für Neu-Trainer Stephan Benz (l.) und Abteilungsleiter Andreas Schmidt.

Der SV Krün stellt seinen neuen Trainer vor. Stephan Benz wird den A-Klassisten nach der Interimslösung zur neuen Saison übernehmen. 

Krün – Der SV Krün hat einen neuen Fußballtrainer. Nach Tom Mürnseer (2018 bis Juli 2020) und der hauseigenen Interimslösung bis zum Saisonabbruch 2021 mit Vater Heinz und Sohn Stefan Kautecky, ist Abteilungsleiter Andreas Schmidt erneut in den eigenen Reihen fündig geworden. Stephan Benz wird künftig die Geschicke beim A-Klassisten leiten.
„Mir ist Stephan in den Sinn gekommen. Er hat die Trainer-B-Lizenz und von den F-Junioren bis hin zur ersten Herrenmannschaft beim SV Krün gespielt“, erklärt Schmidt. Der 27-jährige Benz musste nach drei Kreuzbandrissen 2015 seine aktive Laufbahn beenden. „Bis 2019 habe ich aber noch vier Jahre als Schiedsrichter der Gruppe Weilheim Spiele bis hinauf zur Bezirksliga geleitet“, erzählt der neue Krüner Coach. Von 2019 bis 2021 war Benz Co-Trainer von Christoph Saller beim Landesligisten1. FC Garmisch-Partenkirchen. „Nach Rücksprache mit ihm habe ich mich entschlossen, das Angebot meines Heimatvereins aus Krün anzunehmen“, sagt Benz.

Stephan Benz: „Spieler sollen Spaß haben und im Training mitziehen“

Der 27-Jährige arbeitet als selbstständiger Pflegedienstleiter. „Ich kann Training- und Spielzeiten mit meiner beruflichen Tätigkeit gut koordinieren“. Schmidt freut sich derweil über seinen gelungenen Coup: „Wir hoffen alle, dass der SV Krün in der kommenden Saison in der A-Klasse im vorderen Drittel mitspielen kann“. Seine Ziele hat der neue Mann an der Krüner Seitenlinie klar definiert: „Die Spieler sollen Spaß am Fußball haben und beim Training mitziehen. Daneben versuche ich, die Mannschaft auch in taktischer Hinsicht zu verbessern“.

Für Benz hat die Vorbereitung auf die kommende Saison bereits begonnen. Trainiert wird zweimal die Woche, Starttermin ist der kommende Dienstag. Und Benz kann dabei aus dem Vollen schöpfen. „Weil wir keine zweite Mannschaft haben, steht mir ein Kader von 23 Spielern zu Verfügung.“ Eine Anzahl an Personen, die sich mit den aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen im Sport verbinden lässt. „Alle Spieler können am Training teilnehmen.“  

(ku)

Quelle: Merkur.de

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