„Wenn Einstellung passt, kannst du jedes Spiel gewinnen“

SV Münsing fordert im TotopokalTitelverteidiger 1. FC Penzberg heraus

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Ersatzgeschwächt tritt der SV Münsing im Pokal an. Simon Schmid (am Ball) und Kapitän Josef Holzer (hinten) werden schmerzlich vermi sst. 

Auf einen heißen Pokalfight dürfen sich die Besucher des Totopokal-Halbfinals zwischen dem SV Münsing und dem 1. FC Penzberg am Montag um 19.30 Uhr freuen.

Münsing – Kreisklassist gegen Bezirksligist – das hat fast David-gegen-Goliath-Charakter. Und genauso kämpferisch gibt sich Christos Georgiadis. „Das wird für Penzberg kein leichtes Spiel im Vorbeigehen. Wer werden uns wehren“, beteuert der Münsinger Trainer, der sich auch nicht scheut, das Phrasenschwein zu befüllen: „Jedes Spiel muss erst gespielt werden. Und wenn die Einstellung passt, kannst du jedes Spiel gewinnen. Und das will ich.“ Damit funkt er auf derselben Wellenlänge wie sein Penzberger Kollege. „Wir nehmen den Pokal genauso ernst wie im Vorjahr und fahren auch nach Münsing, um dort zu gewinnen“, sagt FC-Coach Thomas Dötsch.

Seine Elf tanzt derzeit quasi auf drei Hochzeiten, aber das wolle man so lange wie möglich, betont der Trainer. Im vorigen Jahr wurde der Bezirksligist durch einen 3:0-Erfolg beim TSV Geiselbullach Kreispokalsieger (auf dem Weg dorthin hatte der FC übrigens den SV Münsing mit einem 4:0-Sieg aus dem Pokal gekippt). Das beschert dem FC nun die Teilnahme an der ersten Runde im Verbandspokal: Am 4. August empfängt die Dötsch-Truppe den frischgebackenen Bayernligisten TSV Karlburg. Vorher will man Münsing ausschalten, um sich auch für das nächste Jahr die Chance auf einen attraktiven Gegner auf Verbandsebene zu erhalten.

Während die Gäste personell aus dem Vollen schöpfen können, beklagen die Gastgeber eine lange Verletztenliste. „Mit den Spielern, die uns im Moment abgehen, könnte man fast eine eigene Mannschaft bilden“, so Georgiadis, dessen Team vor allem Torjäger Simon Schmid gegen Goliath Penzberg gut gebrauchen könnte. Der Coach wird aber wohl den verbliebenen Kader mit ein paar erfahrenen Spielern aus der zweiten Mannschaft ergänzen, um nicht den Talenten die Verantwortung aufzubürden. Ansonsten hofft Georgiadis auf dem kleinen Trainingsplatz (das Hauptfeld ist gesperrt) auf ein ähnlich spannendes Duell wie im vorigen Jahr: „Das war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Da hatten wir auch ein bisschen Pech.“  rst

Quelle: Merkur.de

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