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„Wir gehen kein Risiko ein“

Coronavirus: SV Münsing vor Absage des Trainingslagers 

Simon Berger ist Teammanager beim A-Klassisten SV Münsing. Gemeinsam mit den Verantwortlichen denkt er über eine Absage des Trainingslagers in Südtirol nach.
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Simon Berger ist Teammanager beim A-Klassisten SV Münsing. Gemeinsam mit den Verantwortlichen denkt er über eine Absage des Trainingslagers in Südtirol nach.

Das Coronavirus hat Europa nun erreicht. Der SV Münsing steht kurz davor das Trainingslager am Garadasee abzusagen und sucht nach Alternativen. 

  • Italien macht sich große Sorgen wegen des Coronavirus. Deshalb wurden mehrere Orte in Norditalien unter Quarantäne gestellt.
  • Die Ausbreitung des Krankheitserregers betrifft inzwischen auch die Amateurfußballer aus Bayern. 
  • Ein Verein hat sein Trainingslager bereits abgesagt, der SV Münsing könnte der nächste Klub sein, der nachzieht.

Münsing - Das Coronavirus - seit wenigen Wochen das Nachrichtenthema Nummer eins weltweit. In China ausgebrochen, ist es inzwischen auch in Europa angekommen und bestimmt die Schlagzeilen. Italien ist bereits davon betroffen. Das beliebte Urlaubsziel der Deutschen hat bereits mehrere Städte in Norditalien unter Quarantäne gestellt. 

Die neueste Entwicklung erreicht jetzt auch den Amateurfußball in Bayern. Viele Mannschaften, schlagen im Süden ihr Trainingslager auf, um sich dort auf die Rückrunde nach der Winterpause vorzubereiten. 

Das Coronavirus verhindert geplantes Trainingslager am Gardasee

Wie auch in den Jahren zuvor hatte der SV Münsing eine Reise an den Gardasee geplant, um fit für die Restsaison zu werden. Doch die Nachrichtenlage der letzten Tage lässt die Vereinsbosse des SVM zweifeln. „Wenn es mit den Meldungen von der behördlichen Seite so weitergeht, dann können wir das Trainingslager am Gardasee nicht verantworten. Wir gehen kein Risiko ein“, sagt Teammanager Simon Berger auf Rückfrage von fussball-vorort.de. 

Der Verein hat schon alles gebucht und will sich am Freitag endgültig entscheiden, ob das Trainingslager in Südtirol stattfinden wird. „Wir haben einen guten Draht zum Veranstalter. Wir waren schon die letzte die letzten Jahre dort zu Gast. Wir werden mit ihm eine Lösung finden. Am Ende ist es ja höhere Gewalt, dass uns die Reise vielleicht nicht möglich ist“, sagte Berger. 

Der SV Münsing sucht bereits nach Alternativen

Sollte der SV Münsing seinen Trip an den Gardasee abblasen, muss sich der Verein nach Alternativen umschauen. „Wir sind bereits parallel auf der Suche nach neuen Trainingsstätten. Im Bayerischen Wald sowie in Prag haben wir schon angefragt. Es ist schwer, so kurzfristig noch was zu finden“, sagt der Teammanager. „Das Worst-Case-Szenario wäre, dass wir versuchen, hier bei uns auf der Anlage ein Trainingslager aufzuziehen. Wir müssen den Umständen entsprechend improvisieren.“

Am Freitag fällt die Entscheidung. Beruhigt sich die Lage bis dahin, würde der SVM über eine Anreise nachdenken: „Sollten wir tatsächlich fahren, dann muss alles wieder entspannt und locker sein. Wir wollen dort nicht plötzlich unter Quarantäne stehen“ sagt Berger.

Der DJK Waldham sagt Trainingslager im Ausland ab

Der SV Münsing ist nicht der einzige Verein, der ein Trainingslager in Italien vor dem Rückrundenstart geplant hat. Die DJK Waldham hat bereits eine Entscheidung gefällt und fährt nicht: „Wegen des Coronavirus haben wir unser Trainingslager in Südtirol abgesagt. Nicht nur die Ansteckungsgefahr, sondern auch irgendwo eine lange Zeit in Quarantäne zu sitzen, war ausschlaggebend. Wir finden das sehr schade, weil es für alle ein Highlight im Jahr ist“, heißt es in der Mittelung des Vereins. „Ersatzweise werden wir versuchen, in Waldram einige Trainings abzuhalten. Der Spaß, die Sicherheit und vor allem die Gesundheit unserer Spieler, deren Familien und allen Waldramern steht bei uns natürlich immer an erster Stelle. Die einzige Gegenmaßnahme, die wir medizinisch leisten können, ist die innere Desinfektion. Doch die findet ortsunabhängig so oder so statt.“

Quelle: Merkur.de

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