Dotzer gibt Comeback in der Startelf

Ungewohnte Konstellation - SV Ohlstadt auf Augenhöhe mit ASV Habach

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Comeback in der Startelf: Laurin Dotzer (l.) rückt für den verhinderten Maximilian Schwinghammer ins SVO-Team.

Das Tabellenbild ist alles andere als alltäglich.

Ohlstadt – Einträchtig nehmen der ASV Habach und der SV Ohlstadt die Plätze der unmittelbaren Verfolger des Führungsduos aus Lenggries und Otterfing ein. Für die Habacher ist die vordere Tabellenregion in den vergangenen Jahren zur gewohnten Umgebung geworden. Es ist kein Geheimnis, dass der ASV das Abenteuer Bezirksliga nur zu gerne eingehen würde. Doch stets war mindestens ein Kontrahent in der Endabrechnung besser gelistet. Und als sich im vergangenen Sommer die Chance auftat, das Ziel wenigstens über die Relegation zu erreichen, zog man gegen den FC Schwaig den Kürzeren.

Ohlstadt hingegen kämpfte in den vorangegangenen Spielzeiten zumeist mit sich selbst und deswegen eher um den Klassenerhalt, als um Plätze in der Tabellenspitze. Man mag es eigentlich ja nicht verschreien – aber bislang liefert der SVO eine weitgehend tadellose Saison ab. Der Aussetzer bei der Heimniederlage gegen Polling bildet den einzig kapitalen Ausrutscher des Teams. Bei den weiteren Pleiten gegen Murnau und Lenggries war Ohlstadt zumindest über längere Zeit das bessere Team.

Solche Leistungen wecken gewisse Ansprüche. So waren die unzufriedenen Reaktionen einiger Spieler nach dem 1:1 in Holzkirchen keine Überraschung. „Die Mannschaft wollte mehr, hat mit ihren vergebenen Chancen gehadert“, sagt Trainer Jan Tischer, der die Partie ob seines verspäteten Eintreffens nur als Zuschauer begleitete. Der SVO schafft es bislang sogar, den immer wieder auftretenden Ausfällen von Leistungsträgern zu trotzen. So tritt etwa der am Zehgelenk verletzte Simon Nutzinger schon die komplette Saison nur in seiner Aushilfs-Rolle als Ersatztorwart in Erscheinung. Der Mittelfeldmotor wird auch nicht vor kommendem Frühjahr als Feldspieler zurückkehren.

Hart trifft die Ohlstädter gegen Habach die Zwangspause von Jonas Thümmler. Der Neuzugang leidet unter einer Schambeinentzündung, war zuletzt nur locker beim Laufen. Zudem fehlen Rechtsverteidiger Levent Karaca (Verlobungsfeier) sowie der beruflich verhinderte Maximilian Schwinghammer. Der Ausfall des Torjägers (6 Treffer) nötigt Tischer zu Umstellungen. Er werde „vermutlich nur mit einer Spitze“ auflaufen, dafür mit Laurin Dotzer einen weiteren Mittelfeldspieler aufbieten. So ließen sich auch gleich die Räume gegen die spielfreudigen Habacher besser eng halten. Der Coach setzt auf eine etwas defensivere Grundordnung als zuletzt. Dadurch soll sein Team durch „schnelles Umschaltspiel“ zum Erfolg kommen. OLIVER RABUSER

Quelle: Merkur.de

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