Nutzinger fällt gegen Deisenhofens U23 aus

Ohlstadt-Coach Tischer sieht sein Team auf gutem Weg

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Comeback in der Kreisliga: Bernhard Kurz, in der Vorwoche noch in der Zweiten aktiv, ersetzt Simon Nutzinger. 

Flutlicht am Wochenende. Das ist ein absolutes Novum bei Heimspielen der Kreisliga-Elf des SV Ohlstadt. Doch werden sich Spieler und Zuschauern daran gewöhnen müssen.

Ohlstadt – Der Verein trägt fünf der restlichen sechs Heimpartien am Samstagabend aus. Nicht ganz freiwillig. Um Simon Nutzinger und Levent Karaca im Team halten zu können, war der Abschied vom Sonntag wichtig. Beide sind beruflich sonst oftmals verhindert.

Paradox: Beide Fußballer werden gegen den FC Deisenhofen an diesem Samstag auszufallen. Nutzinger definitiv. Der Antreiber plagt sich mit einer Knochenprellung im Zeh. „Zum Glück ist nichts gebrochen, aber es ist sehr schmerzhaft“, betont Jan Tischer. Der neue Übungsleiter und Nutzinger einigten sich zunächst auf eine einwöchige Pflichtspielpause. „Danach sehen wir weiter.“ Karaca bekam während der Woche zwei Weisheitszähne gezogen. Die Vernunft spricht wohl gegen einen Einsatz. „Da müssen wir abwarten.“ Für Nutzinger rückt Bernhard Kurz in die Startelf, gibt Karaca sein Okay, müsste Tischer nicht die komplette rechte Flanke umbauen.

Ungeachtet beider Personalien liegt der Fokus auf einer Fortsetzung des Selbstfindungsprozesses, der in Otterfing begonnen hat. „Die Jungs sind auf einem guten Weg“, urteilt Tischer, der ein „leicht verbessertes“ Maß an Selbstvertrauen und Stimmung ausgemacht hat. Zuvor sei ihm alles „etwas gedämpft“ vorgekommen. Doch schleiche sich allmählich ein Aha-Effekt ein. Die Mannschaft merke selbst: „Hoppala, es geht ja.“

Um Übermut vorzubeugen, haben Tischer und Michael Koller das Trainingspensum am Dienstag hoch angesetzt. Zwei Tage später beschäftigten sich die Ohlstädter dann mit der Vorbereitung auf einen schwer einschätzbaren Gegner. Deisenhofen stuft Tischer als „Wundertüte“ ein. Zwar spiele das Landesligateam des FC erst am Sonntag. An Verstärkungen aus diesem Pool in spürbarem Umfang glaubt der Trainer aber nicht. Spielstark ist die Elf von Florian Lanz dennoch. Und nun sicher selbstbewusst nach dem 1:0-Auftakterfolg über den TSV Murnau.

Tischers Rezept: „Wir müssen eng dran sein, sie unseren Atem spüren lassen.“ Tischer fordert Zweikampfhärte und hohes Laufpensum ein. Obendrein gelte es, Standards zu vermeiden. Der Coach ermuntert sein eigenes Team sogar zu noch mutigerer Spielweise, würde gerne mit „mehr Leuten“ nach vorne agieren. Dafür müssten alle Spieler funktionieren, Präsenz zeigen und konsequent das Zentrum verdichten.  or

Quelle: Merkur.de

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