Hoeglauer will Erfolg und Kameradschaft

Andreas Hoeglauer neuer Fußball-Jugendleiter des SV Planegg-Krailling

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SVP-Vizepräsident Florian Häringer (r.) begrüßt Andreas Hoeglauer, den neuen Jugendleiter der Fußballabteilung. 

Andreas Hoeglauer ist neuer Fußball-Jugendleiter des SV Planegg-Krailling. Er hat das Amt bereits im Januar von seinem Vorgänger Jörg Pantke übernommen, der aus persönlichen Gründen seinen Posten zur Verfügung gestellt hatte.

Hoeglauer freut sich auf die neue Aufgabe: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, das Ehrenamt als Jugendleiter anzutreten. Der SV Planegg-Krailling liegt mir am Herzen, und ich möchte in diesem Verein Verantwortung übernehmen. Ich möchte nicht nur reden, sondern auch etwas tun.“

Der gelernte Speditionskaufmann, der seit elf Jahren als Fahrlehrer arbeitet, kam über seine beiden Söhne Noah und Tim zum Verein. Noah begann beim SVP das Fußballspielen und ist Kapitän der D2-Junioren. Sein älterer Bruder Tim ist in der Tennisabteilung aktiv, steht aber ebenfalls mindestens zweimal pro Woche auf dem Fußballplatz. Er ist als Trainer gemeinsam mit Manuel Bungard für die F1 verantwortlich. Ehefrau Elisabeth ist ebenfalls oft im „Hüttl“ zu finden: Sie kümmert sich seit gut zwei Jahren um das Passwesen.

Seit April 2018 ist Andreas Hoeglauer bereits Schriftführer der Fußballabteilung. Der gebürtige Münchner, der bereits seit Jahren in Planegg wohnt, spielte als Jugendlicher für den Post SV und den SC Amicitia. Seit letztem Jahr hat er auch selbst wieder mit dem Kicken begonnen und ist in der Altherren-Mannschaft, dem heimlichen Herzstück des Vereins, aktiv.

Hoeglauer plant nicht nur übergangsweise, sondern langfristig das Amt des Jugendleiters auszufüllen – auch wenn er dadurch auf Einnahmen aus Fahrstunden verzichten muss. Besonders liegt ihm das Thema Breitensport am Herzen. „Wir sind ein Verein im Herzen des Würmtals und wollen für alle Würmtaler da sein“, sagt Hoeglauer. „Wir wollen Erfolg – aber nicht um jeden Preis.“ Werte wie Kameradschaft und Zusammenhalt sollen beim SVP vorgelebt werden. Besonderes Ziel Hoeglauers ist es, dass die Fluktuation eingedämmt wird. Spieler sollten nicht nur für kurze Zeit die schwarz-blauen Farben tragen. Idealerweise sollten Mannschaften über längere Zeit in ähnlicher Konstellation zusammenspielen, damit sich ein echter Team-Spirit entwickeln kann.

Der neue Jugendleiter hat bereits mit den Planungen für die nächste Saison begonnen. Insgesamt ist er für 17 Mannschaften zuständig. Unterstützt wird Hoeglauer von Großfeldkoordinator Helmut Lehnert (A- bis C-Jugend) und Kleinfeldkoordinator Andreas Daul (D- bis F-Jugend).  te

Quelle: Merkur.de

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