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Platzverweis in jedem dritten Spiel: Disziplinlosigkeit ein Manko des SV Planegg im Aufstiegskampf

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Von: Michael Grözinger

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Patrick Ochendorf sah im Rückspiel gegen den FC Neuhadern Rot und fehlte dem SV Planegg-Krailling in einer wichtigen Phase der Kreisliga-Saison drei Spiele lang gesperrt.
Patrick Ochendorf sah im Rückspiel gegen den FC Neuhadern Rot und fehlte dem SV Planegg-Krailling in einer wichtigen Phase der Kreisliga-Saison drei Spiele lang gesperrt. © Dagmar Rutt

Achtmal Rot hat der SV Planegg-Krailling diese Saison kassiert. Auch das trug dazu bei, dass der Aufstieg wohl misslingt. Am Sonntag geht es gegen die FT Gern.

Planegg – Dass es für Fußball-Kreisligist SV Planegg-Krailling in dieser Saison wohl nicht mit dem Aufstieg in die Bezirksliga klappt, liegt an verschiedenen Faktoren. Einer davon sind die Auswirkungen der immer wieder zutage tretenden mangelnden Disziplin. Insgesamt acht Platzverweise in 23 Spielen kassierte die Mannschaft von Trainer Manuel Eisgruber – die drittmeisten der gesamten Liga – und liegt auf dem vorletzten Platz in der Fairnesstabelle. Im Schnitt musste in jedem dritten Spiel ein Kicker vorzeitig unter die Dusche.

Rote Karten des SV Planegg-Krailling: „Einige Punkte gekostet“

„Das hat uns sicher einige Punkte gekostet“, sagt der SVP-Coach und hat dabei unter anderem das Spitzenspiel gegen den FC Neuhadern (0:2) im Kopf, das sein Team letztlich sogar nur zu neunt beendete. Darüber hinaus wurde Toptorjäger Patrick Ochsendorf danach für drei Spiele gesperrt und fehlte in einer entscheidenden Phase unmittelbar nach der Winterpause. „Die Disziplin ist ein Thema, bei dem wir uns verbessern müssen“, sagt Eisgruber.

Dass es von Vorteil ist, wenn man seltener in Unterzahl spielt oder auf gesperrte Spieler verzichten muss, weiß nicht nur Planeggs nächster Gegner im Heimspiel an diesem Sonntag, die FT Gern (15 Uhr, Hofmarkstraße), die in der Fairnesstabelle Fünfter ist. Vielmehr lohnt sich ein Blick auf die Platzverweise der drei absoluten Topteams, die sich noch um den Direktaufstieg streiten, höchstwahrscheinlich aber mindestens die Relegation sicher haben: Neuhadern und der FC Hellas haben bisher vier Platzverweise in 24 Spielen, der FC Wacker als Erster der Fairnesstabelle sogar nur drei.

Am Sonntag gegen die FT Gern hat der SV Planegg einiges gutzumachen

In den verbleibenden fünf Partien, in denen der SVP laut Eisgruber die „Saison sauber zu Ende spielen“ will, wird Planeggs Coach sicher auch auf die Disziplin seiner Fußballer ein Auge haben. „Vor allem das Meckern und das Drumherum ärgern mich“, stellt er klar.

Gegen Gern am Sonntag erwartet er obendrein drei Punkte. Das Hinspiel gegen den aktuellen Tabellensiebten gewannen die Planegger knapp mit 3:2. „Wir haben ein bisschen etwas gutzumachen von letzter Woche“, sagt Eisgruber, der verletzungsbedingt auf Tobias Halfmann, Otavio Eugenio und Stefan Popov verzichten muss. Das jüngste 2:2 beim MTV 1879 München raubte seiner Elf mit größter Wahrscheinlichkeit die letzte Chance auf die Relegation.
mg

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