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Umbruch: SV Planegg feilt an Kader für die neue Saison

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Von: Michael Grözinger

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Will die Serie ins Ziel bringen: Planegg-Coach Manuel Eisgruber.
Will die Serie ins Ziel bringen: Planegg-Coach Manuel Eisgruber. © Walter Wohlrab

Gut eine Woche läuft die reguläre Saison in den Amateurfußball-Ligen noch. Für den SV Planegg-Krailling geht es in der Kreisliga 2 um nichts Zählbares mehr. Trotzdem hat Trainer Manuel Eisgruber noch einen Wunsch.

Planegg – „Wir sind jetzt neun Spiele in Folge ungeschlagen. Wenn wir die letzten zwei auch nicht verlieren, wäre das ein einigermaßen vernünftiger Saisonabschluss“, sagt der Coach.

Bevor als Finale das Derby gegen den TSV Gräfelfing ansteht, müssen die Schwarz-Blauen am Sonntag bei Abstiegskandidat FC Alemannia München antreten (13 Uhr, Görzer Straße).

Das Hauptaugenmerk liegt beim SVP allerdings auf der kommenden Saison. Sowohl in Reihen der Spieler – unter der Woche fehlte der eine oder andere wegen Probetrainings bei anderen Vereinen – als auch im Trainerteam. Die Vorbereitung hat Eisgruber bereits terminiert. Trainingsauftakt ist nach fünf Wochen Sommerpause am 4. Juli, anschließend steht gleich das erste Testspiel gegen seinen Ex-Verein VfR Garching (Bayernliga) an. Die aktuellen Wochen nutzt Planeggs Coach schon als eine Art ersten Teil der Vorbereitung. Die Spieler können sich noch mal in den Fokus spielen, denn im Sommer soll es eine ordentliche Umstrukturierung an der Hofmarkstraße geben. Aus dem aktuellen Kreisliga-Team dürfte der eine oder andere zur Reserve beordert werden (Eisgruber: „Es gibt ein paar Wackelkandidaten“), im Gegenzug können sich Spieler aus der Zweiten für die Erste bewerben.

Drei mögliche Abgänge zu anderen Vereinen hat der SVP-Trainer, der „frisches Blut reinbringen“ will, derzeit auf dem Schirm. Dafür soll es aber auch „fünf bis acht neue Gesichter“ geben. Wie berichtet, kehrt Ex-Kapitän Martin Bauer von Bayernligist SV Pullach zurück. Ein weiterer Neuzugang ist ebenfalls fix, wegen Verpflichtungen bei seinem aktuellen Klub bleibt der Name aber noch geheim. Weitere Transfers sollen folgen. Zudem stoßen mit Daniel Velickovski, Vitus Schindera und Jonas Näther mindestens drei Eigengewächse aus der U19 zum Team.  (mg)

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