SV Planegg-Krailling II und das Ziel Klassenerhalt

Andreas Budell: „Das wird für uns nicht einfach“

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„Bei den wichtigen Spielen müssen wir da sein“ sagt Andreas Budell, Trainer des SV Planegg-Krailling II. 

Andreas Budell ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Vom Trainer des SV Planegg-Krailling II wird nichts anderes erwartet, als mit seinem Team den Klassenerhalt zu schaffen

Planegg – Andreas Budell ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Vom Trainer des SV Planegg-Krailling II wird nichts anderes erwartet, als mit seinem Team den Klassenerhalt zu schaffen. Selbst der Coach macht sich nichts vor. „Das wird für uns nicht einfach“, sagt er. Budell ist davon überzeugt, dass die kommenden Monate mit großen Herausforderungen gepflastert sein werden. Bisher zeigte sich seine Elf den Ansprüchen nicht gewachsen. Gerade einmal zehn Punkte klaubte sie in den 13 Begegnungen der Hinrunde zusammen. Die Tabelle der Kreisklasse 3 führt den SVP auf dem 13. und damit vorletzten Platz. Tritt die Mannschaft weiterhin auf der Stelle, darf Budell sie in der kommenden Saison in der A-Klasse betreuen. „Ziel ist der Klassenerhalt“, stellt der Trainer klar. Es gehe um nichts weniger als um den Verbleib in der Liga.

Wenn sich sein Team nur auf sich selbst konzentrieren könnte, wäre dies kein Problem. Das sichere Ufer, an dem sich zurzeit die Reserve des SV Aubing befindet, ist nur einen Punkt entfernt. Auch zu TSV Gräfelfing II und SV München Laim II, die nur zwei beziehungsweise drei Zähler mehr als die Planegger erstritten, ist es nur ein Katzensprung. Wie schon in der Hinrunde muss Budell darauf schielen, wie es der ersten Garnitur bei ihrem Unterfangen ergeht, den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Dass er mit Personal aushelfen muss, wenn es die Situation erfordert, versteht sich von selbst. In der Hinrunde sorgte diese Verpflichtung dafür, dass Budell immer mit einer anderen bunt zusammengewürfelten Elf antrat. 31 Tore zeugen davon, dass die Talente aus der A-Jugend und die Routiniers aus der AH ihrem Dienst mit allem gebotenen Ernst nachgingen. Aber 56 Gegentreffer machen deutlich, dass eine Abwehr über eingespielte Mechanismen verfügen muss, wenn sie dem Gegner kompakt entgegentreten will.

Bisher haben Budell und Michael Lelleck, Trainer der Kreisliga-Elf, die Spieler von erster und zweiter Mannschaft noch zusammen trainieren lassen. Allerdings war der Besuch bei den Übungseinheiten nicht immer üppig. „Es passt noch nicht so ganz“, räumt Budell ein. Er hätte sich von seinen Fußballern mehr Verantwortung gewünscht. Denn die Probleme der Reserve sind auch im neuen Jahr die alten. Ein paar Spieler fehlen wegen Urlaub oder Verletzung, weshalb Budell bei den Testspielen nicht großartig experimentieren kann, weil ihm die Alternativen auf der Bank fehlen.

Die Strategie für die kommenden Wochen steht deshalb fest. Planeggs Reserve wird – gemessen an den Voraussetzungen – keine allgemeine Trendwende einleiten können, sondern punktuell zuschlagen müssen. „Bei den wichtigen Spielen müssen wir da sein“, fordert der Coach. Sein Team soll vor allem gegen die Konkurrenz aus der unteren Tabellenhälfte sein Punktekonto aufstocken. Ob das gelingt, zeigt sich bereits beim Rückrundenauftakt gegen die Reserve des SV München Laim. Mit einem Sieg können die Planegger bis auf Rang zehn in der Tabelle klettern. Bei einer Niederlage entschwindet ein weiterer Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt so langsam außer Reichweite.

Vorbereitungsplan

Testspiele: SV Planegg-Krailling II – ATSV Kirchseeon 3:4, SV Planegg-Krailling II – TSV Geltendorf 3:1, SV Planegg-Krailling II – BSC Sendling (Sonntag, 1. März, 14 Uhr), SV Planegg-Krailling II – SC Olching II (Sonntag, 8. März, 12.45 Uhr)

Erstes Rückrundenspiel: SV Planegg-Krailling II – SV München Laim II (Sonntag, 15. März, 12.45 Uhr)

Quelle: Merkur.de

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