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Katastrophaler Saisonabschluss für den SV Planegg: Eisgruber schimpft über Derby-Schlappe

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Von: Michael Grözinger

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Sauer auf sein Team und den Schiedsrichter: Manuel Eisgruber.
Sauer auf sein Team und den Schiedsrichter: Manuel Eisgruber. © Dagmar Rutt

Saisonabschluss daheim: Was so schön sein kann, hat der SV Planegg-Krailling im Derby gegen Schlusslicht Gräfelfing gründlich in den Sand gesetzt.

Krailling – Genau so hatte sich Manuel Eisgruber den Saisonabschluss nicht vorgestellt. Der Trainer von Fußball-Kreisligist SV Planegg-Krailling konnte an der Seitenlinie nur fluchen und mit dem Kopf schütteln bei dem, was seine Spieler ihm im Saisonfinale auf dem Rasen präsentierten: Im Derby verlor der SVP zu Hause gegen den TSV Gräfelfing mit 0:5.

Zwar waren Eisgruber und seine Elf auch mit der Schiedsrichterleistung alles andere als einverstanden, trotzdem betonte der Coach: „Das lasse ich als Ausrede nicht zählen.“ Vielmehr nahm er sich seine Spieler nach der Partie ordentlich zur Brust: „Ich habe die Mannschaft zusammengeschissen, das hat sie sich auch verdient. Heute müssen sich viele Spieler, auch von denen, die wechseln, fragen, ob sie das Niveau für die Kreisliga haben. Heute hatten sie es definitiv nicht.“ Eisgruber fügte an: „Das war ganz, ganz schlimm.“

Bereits nach fünf Minuten ging Gräfelfing durch einen laut dem SVP-Coach unberechtigten Foulelfmeter von Emre Yalcin in Führung. „Man hat gesehen, dass sie unbedingt gewinnen wollten“, lobte Eisgruber die Gäste, die einen Dreier für den direkten Klassenerhalt benötigten. Bis zur Pause erhöhte Fabian Zürn per Doppelpack auf 3:0, nach dem Seitenwechsel schraubten Jeremy Stubhan und Andreas Gries das Ergebnis in die Höhe. „Das 5:0 haben sie sich verdient“, gab Eisgruber zu.

Dennoch ließen sich Planegger Spieler und Trainer nach Abpfiff nicht davon abbringen, auch ihren Saisonabschluss gemeinsam am Vereinsheim zu feiern. Der Monat Pause und Abstand im Juni tut Eisgruber nun aber mit Sicherheit gut. (mg)

SV Planegg-Krailling – TSV Gräfelfing 0:5 (0:3)

Tore: 0:1 Yalcin (5./FE), 0:2, 0:3 Zürn (27., 42.), 0:4 Stubhan (56.), 0:5 Gries (57.)

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