SVP verliert an Boden

SV Planegg verliert nach 4:1-Führung gegen FC Wacker - Lelleck schimpft: „Passiert, wenn man nicht auf Trainer hört“

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Not amused: Planeggs Trainer Michael Lelleck war nach der 4:6-Niederlage des SVP beim FC Wacker geladen.

Der SV Planegg-Krailling verliert nach 4:1-Führung beim FC Wacker München mit 4:6 und muss Spitzenreiter TSV Großhadern ziehen lassen. SVP-Trainer Michael Lelleck tobte.

Planegg – Michael Lelleck ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: „Das passiert, wenn die Mannschaft denkt, dass sie nicht auf den Trainer zu hören braucht“, sagte der Coach des SV Planegg-Krailling, nachdem sein Team beim FC Wacker München trotz 4:1-Pausenführung mit 4:6 verloren hatte. „Wir haben gesagt, wir wollen im Zentrum defensiver stehen. Aber nein, wir gehen vorne drauf. Wir haben gesagt, wir wollen mit zwei Kontakten spielen, aber wir sind natürlich alle so super Fußballer, dass wir es doch mit einem Kontakt machen“, schimpfte Lelleck.

Drei Tore ab der 86. Minute: Norbert Bzunek on fire

Eine überambitionierte Kombination der Planegger mündete in einem Ballverlust, den Wacker kurz vor Schluss zum 4:4-Ausgleich nutzte (86.). Für Torschütze Norbert Bzunek war das erst der Startschuss. Er legte in der kurzen verbleibenden Spielzeit noch zwei Treffer nach und ließ die Planegger bedient zurück. „Dass er ein super Fußballer ist, hat mittlerweile ganz München mitbekommen. Meine Mannschaft anscheinend nicht“, sagte Lelleck.

Die klare Halbzeitführung täuschte darüber hinweg, dass die Planegger Defensive auch im ersten Durchgang nicht gerade sattelfest war. Keeper Sven Krost musste sein Team zweimal im Eins-gegen-eins vor dem Rückstand bewahren. Nach der Pause zeigte sich Wacker treffsicherer und verkürzte binnen fünf Minuten auf 3:4, ehe in der Schlussphase Bzuneks großer Auftritt folgte.

SV Planegg-Krailling rutscht auf Rang drei ab - TSV Großhadern enteilt

Für Planegg war es die erste Niederlage seit zwölf Spielen. Ganz aus dem Nichts kam sie für Lelleck nicht: „Wir müssen leider Spieler ersetzen, die man nicht ersetzen kann, wie einen Stefanos Bavas. Wir haben uns die letzten Wochen durchgemogelt mit knappen Ergebnissen. Heute hat es eben mal nicht gereicht.“ Der SVP ist nun Dritter, Spitzenreiter TSV Großhadern enteilte auf sechs Punkte.

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STATISTIK

FC Wacker München – SV Planegg-Krailling 6:4 (1:4)

SV Planegg-Krailling:  Krost; Wassermann (C), Pfleiderer, Samiei, Velickovski, Pepe, Hartmann, Ochsendorf, Takiris, Reis, Vnuk; Ojoye, Eugenio

Tore: 0:1 Vnuk (11.), 1:1 Auerbach (20./FE), 1:2, 1:4 Ochsendorf (23., 44.), 1:3 Reis (43.), 2:4 Ergin (47.), 3:4 Son (50.), 4:4, 5:4, 6:4 Bzunek (86., 90., 90.+2)

Quelle: Merkur.de

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