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„Es reicht momentan nicht“: SV Pullach baut auf positive Aspekte

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Von: Umberto Savignano

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Am Rande der Verzweiflung:
Fabian Lamotte schlittert mit
Pullach der Bezirksliga entgegen.
Am Rande der Verzweiflung: Fabian Lamotte schlittert mit Pullach der Bezirksliga entgegen. © Brouczek

Zweimal hat der abstiegsgefährdete Landesligist SV Pullach zuletzt einen 2:0-Vorsprung innerhalb einer Minute aus der Hand gegeben.

Pullach – Dass man durch das 2:2 gegen die SpVgg Landshut und den SSV Eggenfelden beide Male immerhin gegen ein Team aus dem vorderen Tabellendrittel punkten konnte, gerät dabei fast in den Hintergrund. „Man muss ganz klar sagen, dass es momentan nicht reicht, auch wenn wir viele Sachen gut machen. Aber einige Sachen machen wir eben nicht so gut, sonst würden wir gewinnen“, lautet die Schlussfolgerung von Fabian Lamotte nach den beiden Unentschieden und vor dem Heimspiel gegen den TSV Wasserburg am Samstag (14 Uhr). Doch der SVP-Coach gibt sich kämpferisch: „Das ist schade, das ist enttäuschend, aber kein Grund zu resignieren.“

Natürlich findet es auch Lamotte nicht alltäglich, dass seine Mannschaft zweimal hintereinander so einen Doppelschlag hinnehmen musste. „Wir hatten vielleicht ein bisschen Angst vor der eigenen Courage, ein bisschen Angst, Fehler zu machen. Aber ich will da gar nicht zu viel hineinreden.“

Während die Gegentore in Landshut erst in der Nachspielzeit fielen, so dass danach ohnehin nicht mehr viel passieren konnte, blieben gegen Eggenfelden noch gut 20 Minuten Zeit, in denen der SVP ein paar Mal Glück hatte, aber auch seinerseits noch den Siegtreffer hätte erzielen können.

Und daran sollen seine Pullacher Raben anknüpfen, wünscht sich Lamotte: „Man darf den Glauben nicht verlieren, auch wenn wir wissen, dass die Kacke am Dampfen ist. Aber wir werden wieder Spiele gewinnen und am Samstag ist die nächste Gelegenheit dazu.“

Den Bayernliga-Mitabsteiger aus Wasserburg, derzeit Zehnter, bezeichnet Lamotte als „gute, robuste, eklige, erfahrene Mannschaft“. Das zeigte sich auch bei der 0:2-Auswärtsniederlage zum Saisonauftakt. Dieses Hinspiel-Ergebnis biete aber eine gewisse Perspektive, findet der Trainer: „Wir brauchen definitiv mehr Punkte als in der Hinrunde und da können wir gegen Wasserburg schon etwas gutzumachen.“

Die Personalauswahl ist weiterhin alles andere als üppig, zumal nach den Verletzungen im Eggenfelden-Spiel. „Keanu Klugesherz hat einen Bänderriss, er wird in diesem Jahr nicht mehr spielen. Elian Schmitt wird am Wochenende nicht dabei sein, es scheint aber nichts gebrochen zu sein, vermutlich ist es eine starke Prellung am Mittelfuß“, berichtet Lamotte, der mit dem genesenen Keita Kawai immerhin auch einen Rückkehrer in den Kader verzeichnet. UMBERTO SAVIGNANO

SV Pullach: Krasnic - Allmang, Bacher, Ogorodnik, Horndasch, Tomicic, Böhm, Marseiler, Nguyen, Scurti, Stapf

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