Kreis Zugspitze: Peiting und Landsberg im Finale

„Das ist peinlich, aber nicht dramatisch“ - Finale der Futsal-Hallenrunde diesmal ohne SV Raisting

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Kein Vorbeikommen: Im letzten Gruppenspiel kassierten die Raistinger (in roten Trikots) gegen Gastgeber Peiting eine 0:4-Niederlage und schieden damit aus.

Das Finale der Futsal-Hallenrunde im Kreis „Zugspitze“ findet diesmal ohne den SV Raisting statt. Beim Endrundenturnier der Gruppe West in Peiting landete der SVR lediglich auf den dritten Platz.

Raisting/Peiting – Das Finale der Futsal-Hallenrunde im Kreis „Zugspitze“ findet diesmal ohne den SV Raisting statt. Beim Endrundenturnier der Gruppe West in Peiting landete der SVR, der mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft antrat, lediglich auf den dritten Platz. „Wenn man so spielt, hat man im Halbfinale auch nichts verloren“, war SVR-Coach Johannes Franz, nach der 0:4-Pleite im letzten Gruppenspiel gegen den gastgebenden TSV Peiting, der das Aus besiegelte, entsprechend bedient.

Dabei hätte seiner Mannschaft in der Gruppe A, die aufgrund der kurzfristigen Absage des MTV Dießen nur aus drei Teams bestand, selbst eine knappe Niederlage zum Weiterkommen gereicht. „Das war aber eine reine Einstellungssache,“ ärgerte sich Franz über die blutleere Vorstellung seines Teams. Eine Katastrophe war das Ganze seiner Ansicht dann aber auch nicht: „Das ist peinlich, aber nicht dramatisch“, urteilte Franz. Der Coach hofft, dass seine Mannschaft daraus lernt. „Draußen darf uns so was dann nicht mehr passieren.“

Angefressen war Kreisspielleiter Heinz Eckl über das Fernbleiben der Dießener. „So etwas hat es in der Endrunde noch nie gegeben, das ist eine Riesensauerei“, ärgerte sich Eckl, dass er das Turnier nur mit sieben statt der geplanten acht Teams spielen musste – und der Zeitplan entsprechend durcheinander geriet. Alle Partien der Dießener in der Gruppe A wurden mit 2:0 für den Gegner gewertet.

Zunächst lief es für die Raistinger mit einem 2:0-Auftaktsieg gegen den Kreisligisten FT Jahn Landsberg noch nach Plan. Nachdem Landsberg im zweiten Spiel den Ligakonkurrenten Peiting mit 3:2 bezwungen hatte und der SVR seinerseits gegen die Peitinger mit 0:4 verloren hatte, lagen alle drei Teams nach Punkten gleichauf. Aufgrund der besseren Tordifferenz holte sich Peiting vor Landsberg den Gruppensieg.

Im Halbfinale fiel die Entscheidung jeweils im Sechs-Meter-Schießen. Peiting hatte mit 4:3 gegen den TSV Altenstadt die Nase vorn. Jahn Landsberg setzte sich gegen das Überraschungsteam vom SV Unterdießen, das davor alle drei Gruppenspiele gewonnen hatte, durch. Damit lösten die Gastgeber sowie die Landsberger das Ticket für das Zugspitzfinale am kommenden Sonntag, 6. Januar, in Fürstenfeldbruck. Das fürs Weiterkommen bedeutungslose Endspiel entschied der TSV Peiting gegen Jahn Landsberg mit 2:1 zu seinen Gunsten.  rh

Quelle: Merkur.de

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