„Wenn wir verlieren, ist der erste Platz weg“

Sulzemoos kündigt Spitzenreiter Kirchheim heißen Kampf an

+
Sollte er einen Sahnetag erwischen, ist für Sulzemoos beim Spitzenreiter vielleicht was drin: Bilal Solanke. 

Von Null auf 100 geht es für den SV Sulzemoos am Samstag: Der Tabellendritte der Bezirksliga Nord startet mit dem Spitzenspiel beim Ligaprimus Kirchheimer SC aus der Winterpause.

„Wenn wir verlieren, ist der erste Platz weg“, sagt SVS-Sprecher Matthias Kovacs vor dem Duell.

Er weiß aber auch, dass die Aufgabe unglaublich schwer wird. „Kirchheim hat seit Anfang September einen unglaublichen Lauf“, sagt SVS-Sprecher Matthias Kovacs vor dem Duell“ – und das ist noch fast untertrieben. Der KSC holte von 36 von 39 möglichen Punkten und verlor nur in Pfaffenhofen (2:3). Bei den geschossenen Toren (56) und zugelassen Gegentoren (21) liefern die Kirchheimer Bestwerte. „Hinzu kommt, dass die Kirchheimer in der Vorbereitung alles geschlagen haben. Es wird eines der wenigen Spiele, in die wir als Außenseiter gehen“, so Kovacs.

Trotz der Klasse des Gegners sind die Sulzemooser neben Pfaffenhofen und Rohrbach eine der drei Mannschaften, die den KSC in dieser Saison geschlagen haben: Beim 3:0 am sechsten Spieltag fügte der SVS den Kirchheimern deren höchste Saisonniederlage zu. „Und das ist es, was uns positiv stimmt. Klar, wir waren im Hinspiel effizient und auch so ist uns viel gelungen, aber warum sollen wir sie nicht ein zweites Mal schlagen“, fragt Kovacs.

Eine Chancenflut erwarten die Sulzemooser nicht, deswegen wird es auf zwei Faktoren ankommen. „Wir müssen unser Chancen verwerten. Gelingt uns das nicht, haben wir keine Chance“, so der SVS-Sprecher und weiter: „Und hinten müssen wir so sicher stehen wie in den letzten beiden Testspielen, als wir nur ein Gegentor kassiert haben – und das per Elfmeter.“ Der SVS sieht sich gut vorbereitet – zumal der Konkurrenzkampf im Kader die Spieler zu guten Leistungen angetrieben hat. „Es gab Spieler, die Werbung in eigener Sache gemacht haben und gegen Kirchheim auflaufen könnten, obwohl sie in der Hinrunde nicht zum Stamm gehört hatten“, so Kovacs. Um wen es sich dabei handelt, wollte er freilich nicht verraten. Kein Geheimnis machte er aber darum, wie wichtig Toptorjäger Bilal Solanke gegen den KSC werden wird: „Er braucht einen sehr guten Tag.“

Eine Motivationsrede von Trainer Peter Held erwartet Kovacs nicht. „Die darf es nicht brauchen“, so der SVS-Sprecher, der weiß: „Kirchheim ist spielerisch enorm stark. Wir wollen mitspielen, wenn das aber nicht klappt, müssen wir kämpfen.“ Mit einem Sieg würde der SVS den Rückstand auf vier Punkte verkürzen, verliert er, ist der erste Platz bei zehn Punkten Rückstand und noch neun ausstehenden Spielen unrealistisch. 

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Aupperle: „Wir sind reifer geworden“
Aupperle: „Wir sind reifer geworden“
Rückkehrer Zanger soll ESV Penzberg Klassenerhalt sichern
Rückkehrer Zanger soll ESV Penzberg Klassenerhalt sichern
So geht Jetzendorfs Gädke mit Rassismus um
So geht Jetzendorfs Gädke mit Rassismus um
Vorbeck: Dank 1860 Rosenheim die große Trainer-Karriere?
Vorbeck: Dank 1860 Rosenheim die große Trainer-Karriere?

Kommentare