WSV-Trainer will seinem Verein „etwas zurückgeben“

Walpertskirchen-Coach Heilmeier: Mit der Jugend in die Kreisliga

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Walpertskirchens Cheftrainer Josef Heilmeier hat seinen Vertrag beim SV um zwei Jahre verlängert.

Klar hätte er auch gern Maxi Hintermaier in seiner Mannschaft. „Aber das ist natürlich utopisch“, sagt Josef Heilmeier lachend. Mit dem Regionalligaspieler vom SV Heimstetten wäre der letzte Walpertskirchener zurück bei seinem Heimatverein.

Aber Heilmeier ist auch so mit der Situation zufrieden – so zufrieden, dass er nun seinen Vertrag beim Fußball-Kreisklassisten um weitere zwei Jahre verlängert hat.

Dass sein Engagement langfristig angelegt ist, sei ihm schon vor zwei Jahren wichtig gewesen, als er vom Trainer der Zweiten zur Ersten aufgerückt ist. Und das ist er auch weiterhin, denn der 35-Jährige sieht seine Aufgabe noch längst nicht erfüllt. „Wir haben sehr viele gute Jugendspieler, die nach und nach ins Herrenlager wechseln.“ Diese gelte es, im Team zu integrieren.

Als Beispiel nennt er Towart Tom Pfanzelt und Flo Rauch (offensives Mittelfeld), die zwar noch in der A-Jugend spielen dürften, aber bereits zu den Herren aufgerückt sind. Die U 19 habe im Herbst die Qualifikation zur Kreisliga verpasst, „und für die normale Gruppe haben wir genügend Leute, die jetzt in der A-Jugend zum Einsatz kommen sollen“, erklärt Heilmaier.

Die beiden Youngster sind nur die Vorhut einer Goldenen Generation. Speziell in der derzeitigen U 15 tummeln sich große Talente, „aber bis die rauskommen, kann natürlich noch viel passieren“, sagt Heilmeier, der aber zuversichtlich in die Zukunft sieht. Langfristig sei es natürlich schon das Ziel, um den Aufstieg in die Kreisliga mitzuspielen – „und zwar ausschließlich mit Einheimischen und Spielern, die einen Bezug zu Walpertskirchen haben“. Damit meint er Routiniers wie Robert Jovanovic (39), Michael Königsmark (34) und Sebastian Schönberger (33), die zwar für die neue Saison noch nicht zugesagt haben, „aber es schaut nicht schlecht aus“, so Heilmeier. Ohnehin ist er begeistert von den dreien, die schon höherklassig gespielt haben: „Sie akzeptieren ihre Rolle und setzen sich auch ohne Mosern auf die Bank.“ Der Rest des Kaders habe bereits signalisiert, auch in der neuen Saison in Gelb aufzulaufen.

Torwarttrainer ist Markus Bongers. Einen Co-Trainer wird Heilmeier aber auch künftig nicht haben. Ursprünglich sei dafür Thomas Geiger vorgesehen gewesen, „aber den brauchen wir als Trainer der Zweiten“. Die Reserve sei wichtig für den Verein. „Wir haben das auch schon mal anders gehabt“, erzählt Heilmeier von Zeiten, als der Trainer der ersten die Spieler der Zweiten nicht mal kannte.

Heilmeier kennt sie alle – nicht nur die aus der Zweiten, sondern auch jeden Jugendspieler. Denn gerade für die mache er das hier alles, sagt der Coach. „Und für die Jungs, mit denen ich zum größten Teil schon zusammengespielt habe. Generell möchte ich einfach meinem Verein etwas zurückgeben und freue mich, dass sie mir vertrauen.“ Dann ist ihm noch einer eingefallen ist, den er gern in seiner Mannschaft hätte: „Michael Gartner ist ein ganz feiner Kicker. Er wohnt im Ort.“ Derzeit spielt er in der Bezirksliga beim VfB Forstinning. Aber vielleicht ändert sich das ja mal, wenn der 21-Jährige seine Ausbildung als Physiotherapeut beendet hat und der WSV tatsächlich der Kreisklasse entsteigt. Der jungen Truppe stünde er jedenfalls gut zu Gesicht, findet der Coach.

Quelle: Merkur.de

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