Erdinger Teams testen fleißig

SV Wörth in Torlaune - TSV Grüntegernbach  macht das Dutzend voll

Der TSV Grüntegernbach machte es im Test gegen den FC Grünbach zweistellig.

Die Teams aus dem Landkreis testen fleißig. Manche Teams präsentieren sich schon früh in der Vorbereitung in Torlaune.

DJK Ottenhofen 2

SV Wörth 6

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, kritisierte Wörths Trainer Ewald Rupprecht. „Die zweite Halbzeit war dann wesentlich besser.“ Jonas Kiermaier hatte die DJK per Strafstoß in Führung geschossen. Lorenz Becker drehte die Partie schließlich zu Beginn der zweiten Halbzeit mit zwei Toren. Zwei weitere Treffer legte Florian Rupprecht nach. Dazwischen hatte aber Martin Wiethaus zum 2:3 getroffen. Fabrizio Brandes und Tobias Grobitsch machten in den Schlussminuten alles klar.

SV Eichenried 2
FC Sportfreunde München 3

Die Pleite gegen den A-Klassisten hat sich der SVE mit individuellen Fehlern selbst zuzuschreiben. Durch drei Treffer innerhalb von acht Minuten lag der Kreisklassist 0:3 hinten. Noch vor der Pause verwertete Wolfgang Föhringer einen Strafstoß nach Foul an Patrick Lommer. In der zweiten Halbzeit gaben die Eichenrieder deutlich mehr Gas und kamen durch den eingewechselten Sezer Güler zum Anschlusstreffer. Nicolas Meier sah bei den Gästen die Rote Karte. Der SVE drängte auf den Ausgleich, vergab aber beste Chancen. Auf der Gegenseite vereitelte Keeper Maxi Hofmeister weitere Gegentreffer. Erfreulich war das Debüt von Korbinian Lommer, der aus der Jugend zu den Herren gestoßen ist und eine gute Partie zeigte. Beim Gegner spielte mit Fabian Süle der Bruder von Bayern-Ass Niklas in der Innenverteidigung.

SV Neufraunhofen 2
BSG Taufkirchen 0

„Für einen ersten Test gegen einen Bezirksligisten war es ganz okay“, sagte BSG-Spielertrainer Thomas Götzberger. „Nach der langen Pause hat man aber schon gemerkt, dass trotz guter Trainingseinheiten noch nicht alles Gold ist, was glänzt – aber das ist ja normal.“ Der neue Coach des Kreisligisten sah aber auch einige positive Ansätze. Zum Beispiel „einen tollen Freistoß von Andre Huber, den der Keeper brutal gehalten hat, und zwei gute Chancen unsere Youngster aus der A-Jugend“. Damit meinte er einen Weitschuss von Yannik vom Hofe und eine gute Kombination von Matthias Loher und Fabian Aigner, die der SVN-Torwart entschärft hat. „Aber auch unser Aushilfskeeper Benjamin Nieder war überragend und hat eine höhere Niederlage des Öfteren verhindert“, sagte Götzberger. „Generell ist aber schön zu sehen, wie sich die jungen Spieler schon einbringen wollen. Davon können wir in Zukunft nur profitieren.“

FC Grünbach 0
TSV Grüntegernbach 12

Die Heimelf trat nur zu zehnt an. „Wir waren deswegen auch hochüberlegen“, sagte TSV-Trainer Alex Beintvogl. Da er – im Gegensatz zu den Hausherren – zudem mehrfach wechseln konnte, verschoben sich die Kräfteverhältnisse noch mehr. „Grünbach hatte trotzdem drei sehr gute Möglichkeiten“, sagte Beintvogl. Sein Team verschoss zwei Elfmeter und vergab zahlreiche weitere Möglichkeiten. Beintvogl: „Das 12:0 ist mit Sicherheit nicht zu hoch ausgefallen.“ Schiedsrichter Knut Friedrich hatte alle Hände voll zu tun, um die Torschützen zu protokollieren. Für den A-Klassisten trafen Willi Leon Jakisch (4), Johannes Fink (2), Florian Stadler, David Stadler, Lukas Eichner, Rupert Mayer, Andreas Bauer (Elfmeter) und Patrick Hagl.

SV Zustorf 0
FC Erding 2 3

Routinier Dan Kohlmann brachte den Tabellenführer der B-Klasse in der 35. Minute in Führung, Bastian Kronseder baute die Führung gegen das A-Klassen-Team nach einer Stunde aus. Den Schlusspunkt setzte Attila Lanzendorfen in der 87. Minute. Zustorfs Spielertrainer Dominik Dorsch zeigte sich als fairer Verlierer: „Die Erdinger waren spielerisch überlegen und das bessere Team.“ Kohlmann, Lanzendorfen und Spielertrainer Matthias Kurz scheiterten zudem noch jeweils am Pfosten. Auch Zustorf ließ einige gute Chancen liegen, verzweifelte aber am starken Keeper Matthias Bartke. Erding hatte fünf Ersatzspieler dabei. „Wir dagegen“, so Dorsch, „haben noch alle Oldies zusammengetragen, damit wir das Spiel machen können. Mit fünf Ü 35-lern war bei der Hitze einfach nicht mehr drin.“ Erdings Spielertrainer Kurz war dagegen zufrieden: „Für das erste Spiel nach der Pause war das fast schon zu gut.“ (DIETER PRIGLMEIR)

Quelle: Merkur.de

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