Spielertrainer Dominik Dorsch über Saisonstart

SV Zustorf als Aufsteiger Tabellenführer: „Nur eine schöne Momentaufnahme“

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Spielertrainer und Zehner des SV Zustorf: Dominik Dorsch

So ein frecher Aufsteiger. Da fristet der SV Zustorf jahrelang ein trauriges Dasein in der B-Klasse. Kaum aufgestiegen, führt das Team auch schon die A-Klasse an.

Es war der zweite Sieg im zweiten Spiel. Beim FC Schwaig 2  gewann der SV Zustorf 1:2. Wir fragten nach bei Dominik Dorsch, dem 29-jährigen Spielertrainer und Zehner der Mannschaft.

Zustorf an der Tabellenspitze, Herr Dorsch, werden Sie sich die Tabelle ausschneiden?

Auf alle Fälle. Ich werde sie mir aber nicht übers Bett hängen. Ist ja doch nur eine schöne Momentaufnahme.

Andererseits ist Zustorf schon mal nach fünf Auftaktsiegen noch abgestiegen. Macht Ihnen das Angst?

Keineswegs. Das war damals eine andere Situation. Der Trainer hatte uns schon früh gesagt, dass er im Winter den Verein wechseln wird. Entsprechend haben wir danach auch trainiert – völlig leidenschaftslos. Jetzt ist das alles ganz anders. Natürlich würde ich fünf Siege sofort nehmen.

Mal im Ernst, warum läuft es derzeit so gut?

Wegen unserer mannschaftlichen Geschlossenheit. Wir haben einen breiteren Kader als in den vergangenen Jahren. Ich habe 18 Leute, und noch drei Routiniers, die in der Not mal aushelfen. Jetzt muss jeder um seinen Platz streiten – mal abgesehen vom vergangenen Sonntag, als wir fünf Urlauber hatten. Das 2:1 gegen Schwaig 2 haben wir dann dank unserer drei Grundtugenden geholt: Kampf, Wille und Leidenschaft.

Das klingt nach einem jungen, wilden Haufen.

Wir haben jede Altersklasse im Team. Kilian Hagl ist erst 17, Albert Kellerer bereits 43 Jahre alt. Wichtig ist für mich auch, dass ich seit vergangener Woche mit Marco Auggenthaler einen Co-Trainer habe.

Den Ex-Trainer der Schwaiger Fußballfrauen?

Genau. Er unterstützt mich und gibt von draußen Kommandos. Das war schon am Sonntag in Schwaig enorm hilfreich.

Was ist wichtiger: der Klassenerhalt oder ein Sieg gegen Langenpreising?

Ganz klar der Klassenerhalt. Ein Sieg gegen Langenpreising wäre natürlich schon auch super – zumal ich nach diesem Spiel meinen 30. Geburtstag feiern werde.

Quelle: Merkur.de

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