Fußball - Bezirksliga

SVA Palzing: Torjäger Markus Weinbacher wechselt im Sommer nach Schweitenkirchen

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Er war der Wunschkandidat: Markus Weinbacher (M.) wird neuer Spielertrainer beim FC Schweitenkirchen – sehr zur Freude von Abteilungsleiter Baris Basaran (r.) und seinem Stellvertreter Alexander Kaindl.

Er spielte schon länger mit dem Gedanken, ins Trainergeschäft einzusteigen. Jetzt wagt Torjäger Markus Weinbacher vom SVA Palzing den nächsten Schritt.

Palzing – Für alle, die keinen direkten Kontakt zur Mannschaft des SVA Palzing haben, ist es ein Knall in der besinnlichen Zeit: Markus Weinbacher verlässt den Fußball-Bezirksligisten zum Saisonende und wird neuer Spielertrainer des FC Schweitenkirchen. Der Torjäger und spielende Co-Trainer der Palzinger hatte seine Entscheidung wohlüberlegt – und wird im Angriff eine große Lücke hinterlassen.

„Ich habe seit zwei Jahren mit dem Gedanken gespielt, ins Trainergeschäft einzusteigen“, sagt Weinbacher. Seine Mitspieler und Coach Sepp Summerer haben bereits seit Wochen über seine Pläne Bescheid gewusst. „Ich habe sie nach dem letzten Training vor der Winterpause informiert, dass ich im Sommer hier aufhören werde“, erzählt der 33-Jährige. Und weiter: „Die Entscheidung darüber, wo ich als Trainer anfange, stand zu dem Zeitpunkt noch nicht fest.“

Markus Weinbacher betritt im Sommer Neuland

Kurz vor dem Jahreswechsel ist Weinbachers neuer Verein nun fix: Ihn zieht es zum A-Klassisten FC Schweitenkirchen, der aktuell mit sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht und somit beste Chancen auf den Aufstieg in die Kreisklasse hat. Für Weinbacher nebensächlich. „Die Klasse war mir bei meinem Wechsel egal. Ich hatte super Gespräche und habe mich daher zu diesem Schritt entschieden“, sagt der Stürmer, der nun Neuland betritt: „Ich wohne in Freising und fahre nur 20 Minuten nach Schweitenkirchen – fußballerisch kenne ich den Landkreis Pfaffenhofen aber nicht.“

Vor seinem Wechsel verfolgt er mit dem SVA Palzing (Abstiegsplatz 14) das große Ziel, die Klasse zu halten. „Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich das Bezirksliga-Jahr mitnehmen will. Ich arbeite hart dafür, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Ein Wechsel im Winter kam deshalb nicht in Frage“, betont Weinbacher. Coach Summerer habe versucht, ihn zum Bleiben zu überzeugen. Er habe aber keine Chance gehabt und dies gewusst, weil sich beide nach dreieinhalb gemeinsamen Jahren gut kennen. „Er hat sich schon gedacht, dass ich diesen Schritt machen werde. Es war daher ein kurzes Gespräch“, sagt Weinbacher.

Weinbacher erzielte für den SVA Palzing bisher 87 Tore in 136 Spielen

Der Stürmer wird eine große Lücke in der Palzinger Offensivabteilung hinterlassen. Seit seinem Wechsel zum SVA im Jahr 2014 erzielte er in 136 Spielen in der Kreisklasse, Kreisliga und Bezirksliga 87 Tore. In den Aufstiegsspielzeiten 2014/15 (20 Treffer) und 2018/19 (22) netzte er mindestens doppelt so oft ein wie der zweitbeste Palzinger Torschütze. Trotzdem: „Wenn ich gesund durchkomme, kann ich noch zwei, drei Jahre spielen. Ich musste diesen Schritt jetzt gehen“, so Weinbacher.

Der FCS verspricht sich viel von seinem neuen Spielertrainer, der „schön und attraktiv“ kicken lassen will. „Wir sind sehr glücklich, einen Spieler mit solch einer Qualität für uns gewinnen zu können“, freut sich Schweitenkirchens Abteilungsleiter Baris Basaran. Und weiter: „Markus war unser absoluter Wunschkandidat.“

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Quelle: Merkur.de

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