Fehlerquote im Abwehrverhalten zu hoch

SVA Palzing patzt auch gegen den SV Manching

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Wieder nichts zu holen gab es für die Palzinger. Stefan Fischer (r.) und Co warten nach dem 1:3 gegen Manching auf den ersten Punkt nach dem Aufstieg. 

Wenn der SVA Palzing in der Bezirksliga Nord aufläuft, gehören Aluminiumtreffer, Elfmeter und auch individuelle Fehler dazu.

Das Heimspiel gegen den SV Manching hat sich nahtlos eingereiht. Da die Palzinger in einigen nicht im Bilde waren, kassierten sie eine 1:3-Niederlage. „Wir stellen uns schon ein bisschen an“, konstatierte SVA-Trainer Sepp Summerer nach der Partie.

Fabian Radlmaier hatte in der Anfangsphase das 1:0 für den Aufsteiger auf dem Fuß, er traf aber die Latte des Manchinger Tores. „Es hätte uns gut getan, wenn wir mal in Führung gegangen wären“, trauerte Trainer Summerer der Chance nach. Seine Mannschaft war im Spiel und patzte dann das erste Mal entscheidend: Die Manchinger spielten sich über die Seite in den Palzinger Strafraum vor, bis der Angriff durch ein Foul gestoppt wurde. Den Elfmeter verwandelte Marco Witasek zur Gästeführung (18.).

Der SVA erholte sich schnell vom Gegentor. Jonas Grundmann hatte die große Chance, vor der Halbzeitpause auf 1:1 zu stellen, scheiterte aber mit seinem Alleingang an SVM-Torhüter Lukas Steinhorn. In der siebten Minute nach dem Seitenwechsel hatte Palzings Simon Stephan seinen nächsten Auftritt. Der Außenverteidiger durfte sich nach einem Handspiel der Manchinger im eigenen Strafraum aus elf Metern versuchen und verwandelte – wie bereits am ersten und zweiten Spieltag.

Die Palzinger waren wieder im Spiel, machten dann aber bei einem Freistoß der Gäste eine unglückliche Figur. Der Schuss rutschte durch die Mauer, Torhüter Korbinian Burger ließ prallen und Pedro da Silva Wiedl staubte zum 1:2 ab (72.). „Wir dürfen uns nicht wegdrehen. Der Ball darf niemals durch die Mauer“, ärgerte sich Summerer.

Auch das 1:3 durch Nikita Müller per Kopf nach einem Eckball gefiel dem Trainer nicht (79.). „Wir haben hinten nur große Spieler und trotzdem geht der Ball durch und er trifft aus drei Metern. Das sind Fehler, die wir nicht machen dürfen“, so Summerer.. „Es war auch heute mehr drin, unsere Fehler werden in der Bezirksliga aber sofort bestraft. An acht unserer zwölf Gegentore hatten wir einen Anteil. Da müssen wir ansetzen“, sagte Summerer nach der Partie.

Quelle: Merkur.de

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