Testspiel-Erfolg gegen SpVgg Unterhaching

SVH-Coach Baumgärtner mit Motivations-Trick für Ex-Hachinger

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Ins Zeug gelegt: Manuel Duhnke erzielte den Siegtreffer für den SV Heimstetten.

SV Heimstetten - Dass eine beachtliche Frühform zugleich Fluch und Segen mit sich bringen kann, hat der SV Heimstetten in dieser Bayernligasaison erlebt.

Der Absteiger startete mit fünf Siegen und einem Remis, sodass der direkte Wiederaufstieg für viele Fans nur noch Formsache schien. Doch auf die Euphorie folgte der Absturz: In den folgenden elf Spielen gab’s nur acht Punkte – auch, weil es mancher Kicker nach dem Traumstart allzu locker angehen ließ. Nun demonstriert der Klub wieder eine erstaunliche Frühform – jedoch sind es diesmal nur Vorbereitungsspiele.

Dennoch lassen die Resultate aufhorchen: Nach dem 3:1 beim Regionalligisten TSV Rain, einem 4:0 über Eching (Landesliga) und dem 1:0 gegen Kirchanschöring (Bayernliga) hat Heimstetten jetzt auch die SpVgg Unterhaching besiegt: Durch das 2:1 gegen den Regionalliga-Vierten behält der SVH seine weiße Weste und setzt das nächste Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz.

„Klar zählen die Ergebnisse nicht für die Liga“, sagt Trainer Heiko Baumgärtner. „Aber sie zählen fürs Selbstbewusstsein. Und sie zeigen, dass wir in den letzten Wochen gut gearbeitet haben.“ Der Sieg gegen den Viertligisten sei „nicht unverdient“ gewesen, findet der Coach. Derweil ärgert sich sein Pendant auf Hachinger Seite, der ExHeimstettner Claus Schromm: „Leider waren wir in den ersten zwanzig Minuten nicht auf dem Platz, was absolut nicht nachvollziehbar ist.“

Zumal es nicht nur für ihn ein Wiedersehen mit alten Weggefährten ist: Auch die Hachinger Josef Welzmüller und Maximilian Bauer haben einst in Heimstetten gekickt. Auf der anderen Seite trugen SVH-Keeper Marijan Krasnic, Lukas Riglewski und Michael Steppan früher das Trikot der SpVgg – „daran habe ich sie vor dem Spiel noch mal erinnert“, sagt Baumgärtner.

Vor gut 120 Zuschauern erwischt der SVH einen prima Start und hat zwei gute Chancen durch Özgür Sütlü und Riglewski, ehe das erste Tor fällt. Einen Eckball verlängert Sebastian Paul zu Malcom Olwa-Luta, der am zweiten Pfosten einnickt. Erst nach einer halben Stunde werden die Gäste stärker und gleichen durch einen Kopfball von Ulrich Taffertshofer aus. Kurz vor der Pause bringt Manuel Duhnke seine Elf erneut in Führung – das 2:1 ist zugleich der Endstand. „In der zweiten Halbzeit hatte Haching mehr vom Spiel“, räumt Baumgärtner ein. „Aber wir sind hinten gut gestanden und hatten zwei riesige Konterchancen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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