Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

SVH: Von der Schießbude zur Zementmauer

+
Eisenfuß: Valentin De La Motte (l.) räumt mit Sebastian Paul seit vier Spielen in der Innenverteidigung ab.

SV Heimstetten - Am Samstag kann der SV Heimstetten den fünften Sieg am Stück landen – erstmals in der Regionalliga. Verantwortlich für die jüngste Serie ist vor allem die starke Abwehr. Wie aus der Schießbude eine Zementmauer wurde? Ein Erklärungsversuch.

„Gute Frage“, findet Valentin De La Motte. Auch Sebastian Paul, sein Nebenmann in der Innenverteidigung des SV Heimstetten, sagt erst mal: „Gute Frage“. Und Manager Michael Matejka beginnt seine Ausführungen ebenfalls mit jenen zwei Wörtern: „Gute Frage“.

Dabei ist die Frage, die da allseits gelobt wird, eigentlich denkbar simpel: Warum steht die Abwehr der SV Heimstetten plötzlich so sicher? Jene Hintermannschaft also, die in der ersten 14 Spielen 30 Gegentore kassierte, mehr als jeder andere Klub in der Regionalliga. Und die nach dem 1:3 in Illertissen vor einem Monat eine wundersame Wandlung vollzog – von der Schießbude zur Zementmauer. Denn seither hat der SVH sämtliche Spiele gewonnen: mit 4:1 (Seligenporten), 1:0 (Bamberg), 1:0 (Garching) und 1:0 (Fürth). In den vier Partien gab’s nur ein Gegentor, sodass Keeper Marijan Krasnic vor dem Auftritt in Bayreuth (Samstag, 14 Uhr) seit exakt 308 Minuten nicht mehr hinter sich greifen musste. Also noch mal: Warum steht die Defensive plötzlich so gut?

„Weil die Mannschaft die Vorgaben des Trainers immer besser umsetzt, und weil es in der Abwehr bei einigen Spielern eine deutliche Leistungssteigerung gab“, sagt Matejka. „Weil jeder gegen den Ball verteidigt und wir inzwischen das Selbstvertrauen haben“, sagt Paul. „Weil wir disziplinierter spielen und die Abstimmung innerhalb der Viererkette besser geworden ist“, sagt De La Motte. Seine Einschätzung ist besonders interessant, denn seit der Verletzung von Nils Ehret spielt der Mittelfeldmann im Abwehrzentrum – seit exakt vier Spielen. Zufall? „Ich glaube nicht, dass das der Faktor schlechthin ist“, übt sich De La Motte in Bescheidenheit. Aber: „Ich bin gelernter Innenverteidiger. Ich weiß, was da zu tun ist.“ Und: „Pauli und ich spielen seit drei Jahren zusammen. Da passt die Abstimmung.“

Vorerst wird das Duo wohl auch weiter im Abwehrzentrum stehen, denn Ehret fällt mit einer Schambeinentzündung wahrscheinlich bis zur Winterpause aus. Des Weiteren fehlt gegen den Tabellennachbarn aus Bayreuth auch Daniel Steimel; hinter Kapitän Christoph Schmitt steht ein Fragezeichen. Dennoch gibt sich Manager Matejka zuversichtlich: „Die Jungs fahren da mit viel Selbstvertrauen hin. Wir wollen unbedingt den fünften Sieg.“ Das gab’s beim SVH in der Regionalliga noch nie – und doch sei die Chance auf den Vereinsrekord bei den Spielern kein großes Thema, versichert De La Motte. „Ich glaube, die meisten wissen das gar nicht“, sagt der 24-Jährige. „Aber alle wissen, dass wir schon lange nicht mehr drei Spiele hintereinander zu Null gespielt haben.“

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Paul, De La Motte, Kubina, Toy, Seferings, Nappo, Ünver, D. Schmitt, Majdancevic, Ammari.

Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Aufgepasst: Die Termine der Relegationsspiele stehen!
Aufgepasst: Die Termine der Relegationsspiele stehen!
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching

Kommentare