Das Tabellen-Ende rückt näher

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Philipp Malige (gelbes Trikot) zeigt hier, ohne was es im Fußball einfach nicht geht: bissiges Zweikampfverhalten.

Pullach - Unaufhaltsam scheint der SV Pullach dem Landesliga-Ende entgegenzutrudeln. Im Heimspiel gegen Wolfratshausen hofft die Mannschaft auf eine Wende.

Auf Platz 15, der am Ende die Abstiegsrelegation bedeuten würde, sind die Raben nach drei Pleiten am Stück schon angekommen. Doch, weil die drei Teams hinter ihnen allesamt ein Nachholspiel in petto haben, ist die Situation fast noch schlimmer als es das Klassement aussagt. Es wäre also enorm wichtig, heute (17.30 Uhr), am ungewöhnlichen Freitagstermin gegenüber den Konkurrenten vorzulegen. Mit dem BCF Wolfratshausen stellt sich allerdings ein Team an der Gistlstraße vor, das in dieser Saison einen richtigen Lauf hat. Zuletzt mussten sich der BCF zwar zuhause dem FC Augsburg II mit 0:2 beugen, doch insgesamt spielen die Loisachtaler eine starke Saison, haben sich bis auf Rang zwei vorgearbeitet.

In solchen Tabellenregionen war auch der SV Pullach vor nicht allzu langer Zeit noch zuhause, am Ende der vorletzten und zu Beginn der vergangenen Spielzeit. Doch dieser Glanz ist mittlerweile verblasst, Verunsicherung ist eingekehrt. Für Trainer Carsten Teschke liegt die Talfahrt vor allem in den Ausfällen begründet. „Ich hoffe, dass endlich unsere Verletztenmisere ein Ende hat. Und dass die, die zurückkehren, die richtige Fitness bekommen.“ Beim Pokal-Aus gegen den Bayernligisten TSV Aindling (0:4) konnte der Coach immerhin auf zwei länger vermisste Kräfte zurückgreifen: Volkan Cukur und Stefan Benzinger setzten nach ihren Pausen aber keine Akzente, was Teschke nicht weiter verwunderte: „Für Cukur war es nach seiner Verletzung im Grunde das erste richtige Spiel seit Saisonstart. Und Benzinger war drei Wochen im Urlaub.“ Auch heute ist kaum zu erwarten, dass die beiden die Kohlen aus dem Feuer holen, womöglich spielen sie gar nicht von Anfang an, weil die gegen Aindling geschonten Florian Königer und Sebastian Schuff wieder ins Team rücken. Ein Spieler hinterließ gegen Aindling immerhin einen guten Eindruck: Alexander Lautner spielte im Mittelfeld mit Herz und Köpfchen, ließ sich auch durch körperliche und verbale Attacken des Bayernligisten nicht einschüchtern. Doch Lautner ist erst 19, und Teschke urteilt bei allen positiven Ansätzen zurückhaltend über das aus Forstenried gekommene Talent: „Mitspielen kann er. Aber in dieser Phase ist er auch nicht derjenige, der uns wirklich weiterhilft.“

Quelle: fussball-vorort.de

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