Haching unterstützt Läufer Lamest

Taffertshofer forsch: "Wir wollen eine Bestmarke aufstellen"

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Ulrich Taffertshofer war zu Gast bei München.TV.

SpVgg Unterhaching - Angesichts dem komfortablen Vorsprung des Tabellenführers auf die Konkurrenz könnte man meinen, dass die SpVgg die restlichen Spiele zu leicht nimmt.

Bei München.TV spricht der derzeitige Kapitän über die kommenden Aufgaben, seinen "Wunschgegner" in der Relegation und warum eigene Tore die SpVgg teuer zustehen kommen. Auch zu Gast, Tom Lamest, der dem Relegationsspiel der Unterhachinger, aufgrundseiner ausgefallenen Idee entgegenfiebert.

Auf die Frage nach der für die Überflieger aus Haching mäßigen Nullnummer gegen Schalding antwortet Taffertshofer witzelnd:" Wir stecken schwer in der Krise, der Trainer ist auch schon in der Kritik." Im Nachgang gibt er aber offen zu, dass die Mannschaft nicht ihr Leistungspotenzial ausschöpfen konnte und mit dem 0:0 leben muss. Für die kommende Partie gegen den 1.FC Nürnberg zählt für den Kapitän nur ein Sieg, um die Meisterschaft schnellstmöglich perfekt zu machen. Neben dem Titelgewinn ruft Taffertshofer weitere Ziel für sein Team aus: "Wir wollen eine Bestmarke in der Regionalliga aufstellen. Ungeschlagen durch die Saison, so wenig Gegentore wie möglich und möglichst viele Tore schießen."

Angesprochen auf die Idee von Lamest, entpuppt sich Taffertshofer als großer Fan seines Einfalls: " Ich finde es überragend. Ich glaube, Stiftungen brauchen solche positiv Verrückten. Wir als Mannschaft werden die Aktion fix mit 200 Euro unterstützen und pro geschossenes Tor legen wir einen Euro drauf. Stefan Hain darf gerne so weiter treffen."

Ein echten Wunschgegner für die Relegationsspiele hat der Ex-Burghausener nicht. "Aber eine Mannschaft mit schönem Stadion und guter Kulisse darf es gerne werden", hofft Taffertshofer. Die Reserve-Mannschaften mehrerer Bundesligisten sind heiße Kandidaten für einen Relegations-Showdown im Sportpark. Angst vor einer verstärkten zweiten Mannschaft hat er keine: "Ich weiß nicht, ob eine zweite Mannschaft besser ist als eine komplette Herrenmannschaft. Es kommt auf unsere eigene Leistung an. Erreichen wir unser Leistungslimit, ist es im Endeffekt egal, gegen wen wir spielen."

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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