Talfahrt setzt sich gegen Aufsteiger fort

- Emmering (dm) - Der FC Emmering setzt seine Talfahrt in der Bezirksliga fort. Nach fünf Siegen zu Saisonbeginn konnte die Mannschaft von Trainer Wastl Hartl auch am 14. Spieltag keinen Dreier einfahren. Mit 0:5 beim Aufsteiger vom TSV Weilheim kassierten die Schwarzgelben nach der 1:4-Pleite in Peiting am siebten Spieltag die höchste Saison-Niederlage und bleiben damit seit nunmehr neun Spieltagen ohne Sieg. "Einmal mehr hat sich herausgestellt, dass drei Spieler nicht einfach zu ersetzen sind", resümierte Hartl und spielte auf den Wechsel von Tochtermann, Lankes und Zurbuchen zum Ende vergangenen Saison an.<BR>

"Ich habe immer gesagt, dass es eine schwere Saison wird. Ich mache mir Gedanken, wie es weitergehen soll. Wir waren komplett und wurden teilweise vom Gegner schwindlig gespielt. Wir werden uns diese Woche zusammensetzen und miteinander reden müssen", kündigte Hart an. Nach dem 2:0 der Gastgeber sind beim Emmeringer Team alle Dämme gebrochen. "Jeder lief, nur um zu laufen", sagte Hartl. Einen geordneten Spielaufbau habe der FCE-Coach bei seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt nicht entdecken können. "Über die zweiten 45 Minuten decken wir besser den Mantel des Schweigens", meinte ein enttäuschter FCE-Trainer. <P>Unsportliche Gegner nutzen Unsicherheit <P>Dabei begann Emmering recht viel versprechend. Nur mit Mühe konnte Weilheims Schlussmann einen 16-Meter-Schuss von Tobias Jakob über die Querlatte lenken. Dann allerdings führte die erste unsportliche Aktion zum 1:0 für die Platzherren. Nach einem Zusammenprall blieb Alex Boos im eigenen Strafraum verletzt liegen. Der Gegner schlug nicht - wie allgemein üblich in solchen Situationen - den Ball sportlich fair ins Seitenaus, sondern spielte weiter. Der Unparteiische ließ das Spiel ebenfalls weiterlaufen. Der Aufsteiger nutzte die Unsicherheit des FCE und machte das 1:0 durch Jörg Helfer. Auch in der folgenden Situation zeigte der Schiedsrichter keine Reaktion, als Thomas Loder auf dem Weg zum Ausgleich von einem nachsetzenden Weilheimer ins Straucheln gebracht wurde. <P>Nach dem 2:0 durch Stanislav Krotak, hatte FCE-Kapitän Stephan Steinbeißer Pech bei einem Flugkopfball; das Leder sprang vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld. Als nach dem Wiederanpfiff zunächst Christian Scherer den Ball über die Querlatte beförderte und kurz darauf Krotak das 3:0 besorgte, war die Begegnung vorzeitig entschieden. Ufer und Knopek retteten zweimal auf der Linie, Rannetshauser gelang mit einer 20-Meter-Granate das 4:0 fünf Minuten vor dem Abpfiff. In der Schlussminute half FCE-Keeper Florian Eckl kräftig mit, als er einen Freistoß zum 5:0 durch die Hände rutschen ließ. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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