Unterföhring tankt gegen Heimstetten weiter Selbstbewusstsein

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Michael Hutterer gleicht kurz darauf für Unterföhring aus.

Heimstetten/Unterföhring – Der Kräftevergleich zwischen dem Bayernliga-Sorgenkind SV Heimstetten und dem Tabellenführer der Landesliga Süd, FC Unterföhring, am Mittwoch hat keinen Sieger hervorgebracht.

von Matthias Vogel

Das Vorbereitungsspiel auf dem Heimstettner Kunstrasen endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Claus Schromm hatte im ersten Testspiel keine taktische Direktive ausgegeben. „Die sollen sich erst einmal kennenlernen.“ Ein berechtigter Ansatz des SVH-Trainers, vier Neuzugänge sollen bekanntlich das Offensivspiel der abstiegsbedrohten Bayernliga-Kicker beleben. Tatsächlich war noch viel Sand im Getriebe. Speziell im ersten Spielabschnitt war kein Klassenunterschied zu bemerken.

Michael Hutterer gleicht kurz darauf für Unterföhring aus.

Maßgeblich dafür waren die vielen Fehlpässe auf Heimstettner Seite. Die wiederum kamen dem FC Unterföhring zu pass. Coach Alexander Ebner will das taktische Konzept aus der Vorrunde verfeinern und ließ spielen wie in der Vorrunde: „Hinten kompakt stehen und nach Balleroberung schnell nach vorne spielen. Das können wir ja.“ Tatsächlich tauchte der Branchenführer der Landesliga während der ersten Schicht dreimal gefährlich vor dem Kasten von SVH-Keeper Patrick Lehner auf, am Torabschluss mangelte es allerdings.

Dominik Putzke erzielt für Heimstetten den Führungstreffer

Bei eisigen Temperaturen fehlten für die Kiebitze am Spielfeldrand bis zur Pause überhaupt erwärmende Torraumszenen; der SVH schickte sich sogar nur einmal ernsthaft an, einen Treffer zu erzielen. Orhan Akkurt köpfte nach scharfer Hereingabe, Föhrings Keeper Filip Vidovic, einst im Dienste Heimstettens, parierte glänzend. Getreu dem typischen Charakter eines Testspiels wechselten beide Trainer nach der Pause kräftig aus und ein. Das verkraftete der Bayernligist besser und erzeugte in der Folge mehr Druck. Verantwortlich dafür waren hauptsächlich die beiden eingewechselten Arthur Kubica und Fernando Ernesto. Kubica bereitete Mitte der zweiten Hälfte dann auch die Führung vor, als er auf der rechten Seite die Abwehr der Gäste austanzte und von der Grundlinie aus quer auf den mitgelaufenen Putzke passte. Der Rest war für den Linksverteidiger Formsache.

Kurz darauf erzielte Unterföhring den verdienten Ausgleich – fast auf die gleiche Art und Weise. Pascal Putta kam über links und bediente Michael Hutterer. Einziger Unterschied: Putta war unbehelligt und konnte sich ein Dribbling sparen. Zuvor hatten Ibrahim Aydemir für Heimstetten und auf der Gegenseite Kerim Cetinkaya, jeweils mit wuchtigen Halbvolleys, die Keeper auf die Probe gestellt. Nach den beiden Toren verfehlte SVH-Last-Minute-Zugang Sascha Steinacher aus der Distanz knapp das Ziel. Ansonsten blieb die Partie arm an Höhepunkten. Der merklich gut eingespielte FC Unterföhring hat nach dem 3:1-Sieg gegen den Bayernligisten 1860 Rosenheim im ersten Test weiter Selbstbewusstsein getankt, beim SV Heimstetten ist noch viel Sand im Getriebe. Für Claus Schromm kein Problem: „Das war heute das erste Spiel. Und zum ersten Mal war der Kunstrasen einigermaßen bespielbar.“

Quelle: fussball-vorort.de

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