Garching freut sich auf Schweinfurt

Tausch des Heimrechts – VfR besucht Lieblingsgegner

Zum dritten Mal Papa geworden: Trainer Weber. Foto: mic

Endlich wieder Schweinfurt. Mit dem Gastspiel beim FC Schweinfurt (Freitag, 19 Uhr) besuchen die Fußballer des VfR Garching ihren Lieblingsgegner. Die Mittelfranken, die eigentlich zu den besten Mannschaften der Liga gehören, haben bislang noch keinen Punkt gegen den VfR geholt in vier Anläufen.

Die Schweinfurter setzten mit dem Sieg im Pokal gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching ein dickes Ausrufezeichen, kassierten zuletzt aber zwei empfindliche Heimpleiten gegen Nürnberg?II (0:7) und Ingolstadt II (0:3). Vielleicht ist der Tausch des Heimrechts für die Garchinger ein gutes Omen gegen die Schweinfurter, die nur zwei Punkte und zwei Plätze vor dem Siebten Garching stehen.

Die Historie der bisherigen Duelle ist für den VfR spektakulär mit vier Siegen und 12:3 Toren. Unvergesslich ist das Auswärtsspiel vor einem Jahr, als Schweinfurt Garching 75 Minuten an die Wand spielte, die Treffer nicht machte und nach einem Mega-Hattrick von Stefan de Prato 1:3 unterlag. „Jede Serie geht einmal zu Ende“, warnt der Mannschaftsverantwortliche Franz Hölzl davor, sich zu sehr auf Traditionen der bisherigen Spiele zu verlassen.

Die Garchinger demonstrieren Entspannung, weil bei 23 Punkten nach 15 Spielen die Differenz zu den Abstiegsrängen weiterhin komfortabel ist. Allerdings möchte Hölzl „noch Punkte sammeln wie ein Eichhörnchen im Herbst, denn in den vergangenen Jahren sind wir nie so richtig gut aus der Winterpause gestartet“.

Sportlich hat Trainer Daniel Weber, der diese Woche zum dritten Mal Vater wurde, auch wieder die eine oder andere Aufgabe zu meistern. Kapitän Dennis Niebauer hat sein Lehramtsstudium erfolgreich abgeschlossen und hat sich mit dem Derbysieg gegen Unterföhring für vier Wochen in einen vor der Saison bereits besprochenen Urlaub verabschiedet. Neben dem Dreh- und Angelpunkt des Garchinger Spiels muss in Schweinfurt auch Hiroki Kotani passen. Der Japaner machte vergangene Woche sein erstes Regionalligator und zog sich nun im Training einen Außenbandanriss zu. „Die Mannschaft wird das schon hinbekommen“, sagt Hölzl mit Blick auf einige Chancen, die den Spielern der zweiten Reihe nun winken.

Kleine Positiv-Nachrichten gibt es auch noch in dieser Woche. Mit Mario Staudigl und Manuel Eisgruber stehen zwei weitere Optionen wieder zur Verfügung. 

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Weicker, Pflügler, Göpfert, Salassidis – M. Niebauer, Tugbay – Staudigl, Tunc, Eisgruber (Grill) – de Prato.

Quelle: fussball-vorort.de

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