Teams der Stunde duellieren sich in Pullach

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Doppeltorschütze in Dachau: Pullachs Orhan Akkurt (r.) will auch gegen den TSV Landsberg wieder treffen.

SV Pullach - Im letzten Heimauftritt des Jahres hat der SV Pullach noch einmal ein Spitzenspiel zu bieten: Am Samstag (14 Uhr) gastiert der Tabellenfünfte TSV Landsberg beim Zweiten der Bayernliga Süd.

Nach der Vorrundenpartie wies noch nichts auf die aktuelle Konstellation hin,  die Raben siegten in einer Hitzeschlacht am Lech mit 3:0. „Damals war es eine klare Angelegenheit“, erinnert sich SVP-Coach Frank Schmöller. Doch die Voraussetzungen haben sich geändert, nicht nur wegen der unterschiedlichen äußeren Bedingungen. Der SV Pullach ist mit 23 Punkten aus neun ungeschlagenen Partien, davon zuletzt sechs Siegen in Serie zwar die Mannschaft der Stunde. Die Gäste stehen den Raben in der Bilanz ihrer vergangenen neun Begegnungen aber kaum nach: Sie haben bei nur einer Niederlage 20 Punkte geholt, zuletzt viermal gewonnen. „Das ist für mich ein richtig guter Aufsteiger, der versucht, Dinge spielerisch zu lösen. Für uns wird das eine hochinteressante Aufgabe und es ist auf jeden Fall ein Spitzenspiel“, bezeugt Schmöller dem Gegner seinen Respekt.

Die personellen Voraussetzungen für dieses harte Duell sind indes optimal. So konnte

Peter Beierkuhnlein, der nur eine Woche nach seiner schmerzhaften Zehenverletzung beim 3:1 gegen 1860 Rosenheim zuletzt beim 2:0 in Dachau überraschend schon wieder in der Anfangsformation stand, beschwerdefrei trainieren. „Ich glaube, er hat jetzt wieder seinen Rhythmus“, sieht Schmöller den Mittelfeldspieler, der vor dem Rosenheim-Match drei Partien Sperre hatte abbrummen müssen und dem die fehlende regelmäßige Spielpraxis etwas anzumerken war, auf dem Weg zurück zu gewohnter Form. Entwarnung gab es zudem bei Christoph Dinkelbach, der in Dachau wegen eines Taubheitsgefühls im Fuß raus musste. Auch er wird wieder in der Startelf stehen.

So können die Pullacher mit Ausnahme von Philipp Malige, der erst in der Frühjahrsvorbereitung wieder richtig angreifen wird, in Vollbesetzung zum Sturm auf die Spitze blasen. Nur der FC Pipinsried liegt punktgleich (allerdings bei einem Spiel weniger) noch vor ihnen. Am vergangenen Wochenende hätte es beinahe geklappt, am Konkurrenten vorbeizuziehen, der beim Drittletzten Kötzting bis zur 87. Minute zurücklag, aber doch noch 2:1 gewann. Schmöller ist das allerdings völlig egal: „Die Tabelle interessiert mich nicht“, stellt der 48-Jährige klar. „Wir wussten immer, dass es Momentaufnahmen sind, wenn wir am Samstag vorne liegen, und dass Pipinsried am Sonntag kontern wird. Denn die sind auch richtig gut drauf.“

Wichtig ist Schmöller etwas anderes: „Wir haben den Anspruch uns von Spiel zu Spiel verbessern zu wollen.“ Dass sich sein Team damit zuletzt teilweise schwer tat, akzeptiert der Coach aber auch: „Sicher hat manchmal die Lockerheit gefehlt. Aber in Dachau haben wir so gespielt, wie man das Spitzenmannschaften nachsagt. Wir haben keine tolle Leistung gezeigt, aber trotzdem souverän gewonnen. Und letztlich ist Fußball ein Ergebnissport.“ Nach diesem sechsten Sieg in Folge darf Schmöller den einen oder anderen zähen Auftritt der jüngeren Vergangenheit locker sehen: „Das sind Schwierigkeiten auf hohem Niveau, um die uns, außer vielleicht Pipinsried, alle Vereine beneiden.“ Klar sei aber auch, so warnt er, dass man nicht nachlassen dürfe: „Wenn wir mal nur 80 oder 90 Prozent bringen, sitzen alle hinterher in der Kabine und fragen sich, warum wir verloren haben.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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